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rechtliches

Verpflichtungserklärung

für einen visumspflichtigen Besuchsaufenthalt bei Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hannover.

Ein aufgeschlagenes Gesetzbuch, darauf ein Paragraphen-Symbol und im Hintergrund ein Richterhammer. © FikMik / fotolia.com

Recht und Ordnung

Allgemeines:

Gäste aus bestimmten Ländern brauchen für ihren Besuchsaufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland ein Visum, das auf Antrag von der zuständigen Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland (Botschaft oder Generalkonsulat) erteilt wird. Die Auslandsvertretungen verlangen für die Erteilung eines Besuchsvisums regelmäßig die Vorlage einer formellen Verpflichtungserklärung.

Nähere Informationen zum Umfang und Dauer der Verpflichtungen, die mit der Abgabe einer Verpflichtungserklärung verbunden sind, finden Sie hier. Zudem ist ggfs. eine Erklärung über die Datenspeicherung abzugeben.

Gesetzliche Grundlagen: 

Verfahren zur Abgabe der Verpflichtungserklärung:

Zur Abgabe der Verpflichtungserklärung ist grundsätzlich Ihre persönliche Vorsprache bei der Ausländerbehörde bzw. im Bürgerbüro der Region Hannover erforderlich. Bringen Sie dazu bitte Ihren Reisepass oder Ihren Personalausweis mit. Wollen Sie sich vertreten lassen, benötigt Ihr Vertreter eine Vollmacht von Ihnen.

Bei Ihrer Vorsprache werden von Ihnen folgende Angaben auf dem Vordruck benötigt.

Als Auskunft über Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit (Bonität) können Sie beispielsweise die nachfolgend aufgeführten Unterlagen vorlegen:

Gehaltsbescheinigungen über monatliches Nettoeinkommen der letzten drei Monate

Sparbücher mit Sperrvermerk; Sperrkonto

Steuerbescheid (i. d. R. ist der letzte vorliegende Steuerbescheid ausreichend)

Bescheinigung eines Steuerberaters über die Nettoeinkünfte

Ferner benötigen Sie die persönlichen Daten Ihres Besuchers/Gastes. Eine Kopie des Reisepasses Ihres Besuchers/Gastes wäre hier hilfreich.

Die Abgabe der Verpflichtungserklärung ist kostenpflichtig. Die Gebührenhöhe finden Sie unter § 47 Abs.1 Nr.12 AufenthV.

Das Original der Verpflichtungserklärung wird Ihnen sofort nach der Abgabe zur weiteren Verwendung ausgehändigt.

Weiteres Vorgehen:

Das Ihnen ausgehändigte Original der Verpflichtungserklärung müssen Sie der eingeladenen Person übersenden, damit es zur Visumsbeantragung vorgelegt werden kann. In der Regel wird die Verpflichtungserklärung dort bis zu 6 Monaten ab Ausstellungsdatum anerkannt.

Hinweise:

Krankenversicherung

Die deutsche Auslandsvertretung verlangt auch den Nachweis über das Bestehen eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes.

Geschäftseinladungen

Für die Einladung von Gästen zu Geschäftszwecken und der Notwendigkeit zur Abgabe von Verpflichtungserklärungen zu diesen Zwecken gibt es je nach Staat unterschiedliche Regelungen. Nähere Informationen über die erforderlichen Unterlagen zur Visumbeantragung finden Sie auf der Internetseite der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung.

Die Abgabe der Verpflichtungserklärung für diese Zwecke nimmt ausschließlich die Ausländerbehörde entgegen.

Team Zuwanderung