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Landeshauptstadt Hannover

Heimplätze und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahren

Die folgende Leistungsbeschreibung gilt für die Landeshauptstadt Hannover.
Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, die keine Eltern haben bzw. in ihrem Elternhaus keine reguläre Versorgung erfahren, finden in Angeboten der Jugendhilfe Unterstützung oder auch ein neues Zuhause.

Die Gründe für eine Unterbringung in Einrichtungen der Jugendhilfe sind verschieden: 

  • der Tod beider Eltern
  • ein Kind erhält seitens seiner Familie nicht die nötige Zuwendung und Fürsorge
  • Eltern fühlen sich der Verantwortung, ein Kind aufzuziehen, nicht gewachsen
  • Schulschwierigkeiten
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Entwicklungsstörungen
  • Seelische Störungen/Behinderungen 

Es besteht eine Vielzahl von Unterbringungsmöglichkeiten für die Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen, wie zum Beispiel Wohngruppen, Schichtdienstgruppen, familienanaloge Wohngruppen, Erziehungsstellen oder Einzelbetreuungsformen.

Die Zielsetzung der Heimerziehung ist:

  • Schutz (vor Kindeswohlgefährdung)
  • Rückkehr in die Familie
  • die Erziehung in einer anderen Familie vorbereiten
  • auf längere Zeit angelegte Lebensform bieten
  • Vorbereitung auf ein selbständiges Leben

Kosten und Gebühren

Die Eltern werden bei einer Unterbringung in einer Wohngruppe zu den Kosten herangezogen, die Berechnung erfolgt durch die wirtschaftliche Jugendhilfe aufgrund der Einkommensnachweise.

Anträge und Formulare

Die Kinder und Jugendlichen und ihre Personensorgeberechtigten werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Sozialdienstes der Landeshauptstadt Hannover beraten und stellen dort einen Antrag auf Hilfen zur Erziehung.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hannover im Kommunalen Sozialdienst (KSD) bzw. bei der Dienststelle des KSD im zuständigen Stadtbezirk:

Was soll ich noch wissen?

Die Entscheidung über eine ambulante, teilstationäre oder stationäre Unterbringung treffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KSD im Rahmen der Hilfeplanung gemäß § 36 Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Achtes Buch. Die Eltern werden werden während dieser vorbereitenden Tätigkeiten zu Art und Umfang der Hilfe zur Erziehung einbezogen und können ihr Wunsch- und Wahlrecht geltend machen

Eltern können diese Entscheidung nicht alleine treffen.

Für den Schutz von Kinder und Jugendlichen in Einrichtungen ist neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Leitung der Einrichtung das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Fachgruppe Kinder, Jugend und Familie als Aufsichtsbehörde zuständig.

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie - Fachgruppe Kinder, Jugend und Familie

Rechtsgrundlagen

§§ 27 ff in Ausgestaltung der §§ 30,31,32,34,35a,41sowie 42 und 42a SGB VIII

Zuständige Stellen

sortiert nach Entfernung zu

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