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Sterbeurkunde Ausstellung bei Sterbefall im Ausland

Die folgende Leistungsbeschreibung ist nur für Bürgerinnen und Bürger der Kommune Garbsen gültig.

Sterbefälle von Deutschen im Ausland können unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich in das deutsche Sterberegister eingetragen werden.

Antragsberechtigt sind:

  • die Eltern der oder des Verstorbenen,
  • die Kinder,
  • der Ehemann oder Lebenspartner beziehungsweise die Ehefrau oder Lebenspartnerin,
  • jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung geltend machen kann,
  • die deutsche Auslandsvertretung, in deren Zuständigkeitsbereich der Sterbefall eingetreten ist.

Voraussetzungen

Die oder der Verstorbene:

  • hat die deutsche Staatsangehörigkeit besessen hat oder
  • war asylberechtigt, staatenlos, heimatloser Ausländer oder heimatlose Ausländerin oder ausländischer Flüchtling und hat sich gewöhnlich in Deutschland aufgehalten.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • formloser Antrag
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • ausländische Sterbeurkunde mit Übersetzung – gegebenenfalls mit Beglaubigungen
  • Nachweise des Familienstandes der oder des Verstorbenen (z.B. Eheurkunde, Scheidungsurteil)
  • Geburtsurkunde der/des Verstorbenen
  • bei Eingebürgerten zusätzlich:
  • bei Asylberechtigten, Staatenlosen, heimatlosen Ausländern und Ausländerinnen sowie ausländischen Flüchtlingen zusätzlich:
    • Nachweis des Sonderstatus

Es können weitere Unterlagen verlangt werden. Wenden SIe sich bitte an die zuständige Stelle.

Kosten und Gebühren

für die Beurkundung
Gebühr: EUR 30,00

für die Sterbeurkunde
Gebühr: EUR 10,00

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde, Samtgemeinde und Stadt, in der die im Ausland verstorbene Person ihren letzten Wohnsitz hatte.

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Rechtsgrundlagen

§ 36 Personenstandsgesetz (PStG)