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Wohnberechtigungsschein: Ausstellung

Die folgende Leistungsbeschreibung ist nur für Bürgerinnen und Bürger der Kommune Wedemark gültig.

Einen Wohnberechtigungsschein (WBS) benötigen Sie zum Bezug von Wohnungen, die nach den Landeswohnungsbauprogrammen aufgrund der Wohnungsbaugesetze oder des Wohnraumförderungsgesetzes gefördert worden sind. Bei den geförderten Wohnungen besteht eine Bindung des Vermieters an eine Höchstmiete. Der WBS berechtigt nur grundsätzlich zum Bezug der Wohnungen, er stellt aber keine "Wohnungszuweisung" dar.

Die in Niedersachsen ausgestellten Wohnberechtigungsscheine gelten grundsätzlich nur innerhalb dieses Bundeslandes. Die Geltungsdauer eines Wohnberechtigungsscheines beträgt 1 Jahr.

Wesentliche Voraussetzung für die Erteilung des Wohnberechtigungsscheines ist, dass der Antragsteller und seine Haushaltsangehörigen bestimmte Einkommensgrenzen einhalten.

Spezielle Hinweise für - Einheitsgemeinde Wedemark

Die soziale Wohnraumförderung des Landes nach dem Niedersächsischen Wohnraumfördergesetz (NWoFG) i. V. m. den Wohnraumförderprogrammen umfasst die Schwerpunkte Mietraumförderung, Eigentumsförderung und Modernisierungsförderung. Zielgruppen sind Haushalte, die sich nicht aus eigener Kraft am Markt angemessen mit Wohnraum versorgen können. Dazu zählen insb. Haushalte mit Kindern, Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Nds. Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. 

Für den Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnung benötigen  Sie nach dem Niedersächsischen Wohnraumfördergesetz (NWoFG) i. V. m. d. Durchführungsverordnung einen Wohnberechtigungsschein (B-Schein).

Maßgebliche Voraussetzung für die Erteilung ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen, die nach der Zahl der haushaltsangehörigen Personen gestaffelt sind (§ 3 NWoFG):

1-Personenhaushalte 17.000,00 €
2-Personenhaushalte 23.000,00 €
je weitere Person 3.000,00 €
je Kind i. S. d. EStG 3.000,00 €

Örtlich zuständige Stelle für die Erteilung des B-Scheins ist grundsätzlich die Körperschaft, in deren Gebiet die antragstellende Person wohnen will. Die Gemeinde Wedemark ist für die Erteilung der B-Scheine in ihrem Gebiet zuständig. 

Im B-Schein wird festgelegt, welche Größe des Wohnraumes für den Haushalt der Wohnungssuchenden angemessen ist. Grundsätzlich gelten folgende Wohnungsgrößen:

1-Personenhaushalte 50 qm
2-Personenhaushalte 60 qm
3-Personenhaushalte 75 qm
je weitere Person + 10 qm

Im Einzelfall (z. B. bei Behinderung) können höhere Wohnflächen gelten.

Der B-Schein gilt nur für Wohnungen in Niedersachsen. Seine Geltungsdauer beträgt 1 Jahr.

Bei den geförderten Wohnungen besteht eine Bindung des Vermieters an eine Höchstmiete. Der B-Schein berechtigt grundsätzlich zum Bezug von Wohnungen, er stellt keine „Wohnungszuweisung“ dar.

Für die Beantragung eines B-Scheins ist grundsätzlich ein Antrag, ein Personalausweis oder Reisepass und sämtliche Einkommensnachweise des Antragstellers und seiner Haushaltsangehörigen erforderlich. Weitere Unterlagen sind vom Einzelfall abhängig (z. B. Schwerbehindertenausweis).

Die Ausstellung oder Ablehnung eines B-Scheins sind grundsätzlich kostenpflichtig.

Provisionen und Maklercourtagen sind bei belegungsgebundenen Wohnungen unzulässig.

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Nähere Auskünfte zum Antragsverfahren sowie die Antragsformulare erhalten Sie im Team Bauverwaltung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Einkommensnachweise des Antragstellers und seiner Haushaltsangehörigen
  • gegebenenfalls Geburtsurkunde(n) des Kindes/ der Kinder
  • gegebenenfalls Schwerbehindertenausweis
  • gegebenenfalls Heiratsurkunde

Kosten und Gebühren

Die Ausstellung aber auch die Ablehnung eines WBS sind grundsätzlich kostenpflichtig.

Provisionen und Maklercourtagen sind bei belegungsgebundenen Wohnungen unzulässig.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei den Wohnungs- und Sozialämtern der Landkreise, der kreisfreien Städte, der großen selbständigen Städte und der selbständigen Gemeinden.

Zuständige Stellen

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