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Neubau Wilhelm-Busch-Straße

Gründungsfest für das neue Klaus-Bahlsen-Haus

Am 5. September 2016 feierte das Studentenwerk Hannover mit vielen Gästen aus Hochschulen, Politik und Nachbarschaft das Gründungsfest für das neue Klaus-Bahlsen-Wohnheim in der Wilhelm-Busch-Straße.

Der Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover, Eberhard Hoffmann, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass dieses Bauprojekt nur möglich sei, weil die in Hannover ansässige Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung die Baumaßnahme mit einem großzügigen Zuschuss in Höhe von 2,3 Mio. Euro fördert und auch an der Planung aktiv und fördernd mitgewirkt hat.

Ebenso fördert die Region Hannover den Neubau Wilhelm-Busch-Straße 10 mit einem Zuschuss von rd. 720.000 Euro aus ihrem Förderprogramm für studentischen Wohnraum, und das Land Niedersachsen gewährt ein befristet zinsfreies Darlehen für den Anbau.

"Durch diese Baumaßnahmen, die nur durch private und öffentliche Förderung möglich war, wird attraktiver studentischer Wohnraum in einer exzellenten hochschulnahen Lage geschaffen bzw. erhalten", so Hoffmann. "Dabei leisten die Neubauten mit rund 70 neuen Plätzen einen wichtigen Beitrag, den Mangel an studentischem Wohnraum in Hannover zu lindern", sagte Hoffmann, nutzte die Gelegenheit aber auch, um auf den weiterhin dringenden Handlungsbedarf hinzuweisen, noch mehr Wohnheimplätze in Hannover zu schaffen.

Grußworte sprachen Professor Dr. Burkhard Huch, Vorsitzender der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover, Professor Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität und Edeltraut-Inge Geschke, Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Nord.

Alle RednerInnen unterstützten die Forderung des Studentenwerks nach zusätzlichem studentischem Wohnraum in Hannover, da die Lage in der Landeshauptstadt besonders angespannt sei.

Anschließend wurde mit vielen Gästen – auch aus der Nachbarschaft und weiteren politischen VertreterInnen aus Stadt, Region und Land – im Rahmen einer kleinen Feier der Baubeginn gefeiert. Dabei konnten sich die Gäste von den bereits erreichten Baufortschritten ein Bild machen: Alt- und Zwischenbau sind mittlerweile abgerissen, sodass nun die Gründungsplatte für den Neubau an der Wilhelm-Busch-Straße gegossen werden kann. Und auch das Bestandsgebäude als Ort des Gründungsfestes präsentierte sich bereits bis auf den Rohbau entkernt.

Ende 2017 soll der Neubau fertiggestellt und bezogen werden.