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Historie des Stadtarchivs

Archivgeschichte

Seit dem 13. Jahrhundert wird das autonome Handeln der Stadt Hannover dokumentiert.

Altes Rathaus © Ulrich Kirmes/Hannover Tourismus

Altes Rathaus

13. Jahrhundert
In der scriberie dokumentieren Stadtbücher und Register das autonome Handeln der Stadt.

1428
Bei einem größerem Brand werden Teile der Stadtregistratur zerstört, die im Amtshaus der Fleischerinnung eingelagert waren.

1505
Aus diesem Jahr stammt das früheste erhaltene Archivalienverzeichnis.

18. Jahrhundert
Bürgermeister Christian Ulrich Grupen (1692-1767) veranlasst eine umfassende, bis heute nachwirkende Ordnung der Archivbestände.

1863
Das Archiv, das seinen Sitz immer im "Alten Rathaus" hatte, zieht mit diesem zusammen ins Wangenheim-Palais.

1889
Das Archiv bekommt erstmals einen wissenschaftlich qualifizierten Archivar als hauptamtlichen Leiter zugeteilt. Außerdem werden neue Räume im Kestner-Museum bezogen, die dem Auftrag der historischen Überlieferung der Stadtgeschichte gerecht werden. Das Stadtarchiv entwickelt sich nun zu einer öffentlichen Einrichtung für historisch Interessierte und Forschende.

1943
Bei einem Luftangriff wird das Bauamtshaus zerstört und mit ihm erhebliche Teile dort gelagerter historischer Dokumente.

1946
Das Leinehochwasser im Februar des Jahres führt zu erheblichen Überschwemmungsschäden. Diese Verluste haben bewirkt, dass die Überlieferung der Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts zu 80% verloren gegangen ist.

1953
In diesem Jahr wurde der Dogenflügel des Alten Rathauses bezogen, wo das Archiv bis 1992 blieb.

1992
Im September erfolgt der bisher letzte Standortwechsel in das jetzige Domizil Am Bokemahle.