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Lifescience Lab Hannover

6. Forscherwoche für Oberstufenschülerinnen und -schüler

Biologisch Experimentieren – mathematisch Modellieren im Bereich der Systembiologie: Vom 24. bis 28. Juli 2017 im LifeScience Lab

Ein Schüler und drei Schülerinnen in weißen Kitteln und mit Schutzbrillen arbeiten mit Pipetten in einer Laborumgebung © SBZ Hannover

Schülerteam bei der Arbeit

Unter besonderer Förderung und Organisation der Joachim Herz Stiftung (https://www.joachim-herz-stiftung.de/was-wir-tun/naturwissenschaften-begreifen/erlebe-naturwissenschaften/systembiologie-feriencamp/), die die Projektwoche zur Systembiologie gemeinsam mit dem X-Lab Göttingen entwickelt hat, lädt das LifeScience Lab Hannover des Schulbiologiezentrums der Stadt Hannover in Kooperation mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover und dem Excellence Cluster Rebirth der MHH zum Experimentieren im interdisziplinären Fachgebiet Systembiologie ein.

Ziel der Forscherwoche ist die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit der Life Science Fächer und der Informatik und Mathematik zu fördern und das Verständnis komplexer Lebensvorgänge zu vermitteln.

Zielgruppe der Forscherwoche sind Oberstufenschülerinnen und -schüler, die ein besonderes Interesse an forschenden naturwissenschaftlichen und technischen Berufen haben.

Gemeinsam können sie unter wissenschaftlicher Anleitung experimentieren und lernen. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation Experten aus dem Bereich Life Science vorgestellt.

Inhalte der Forscherwoche

Die Systembiologie beschäftigt sich mit den Stoffwechselvorgängen in einem Organismus und deren Vorhersagbarkeit. Durch entsprechende Prognosen lassen sich zum Beispiel Aussagen über die Nebenwirkungen von Medikamenten ableiten. Die Teilnehmenden arbeiten in Teams und erforschen den Stoffwechsel des Modellorganismus Escherischia coli. Sie werten die im Labor gewonnenen Befunde zu Enzymaktivität und Wachstum mathematisch aus und lernen, diese in eine Computersimulation einfließen zu lassen. Sie stellen Hypothesen zu den Vorgängen auf und überprüfen ihre Vorhersagen durch weitere Experimente.

Während die auszuwählenden Themengebiete eindeutig eingegrenzt sind, müssen Informationsmaterialien und die experimentelle Umsetzung des Forschungsprojekts von den Teilnehmern eigenständig entwickelt und umgesetzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Teamarbeit bilden kommunikative Kompetenzen, die auf einen späteren Beruf im Bereich Naturwissenschaften und Technik vorbereiten, wie die Beschaffung von Informationen, das Erlernen von Kommunikationsmustern und die adäquate Präsentation von abgeschlossenen Projekten.

Die Forscherwoche ist folgendermaßen strukturiert:     

Forscherwoche vom 24. bis 28.07.2017
1. Tag: Vorstellung der Teilnehmer, Einführung in die Systembiologie, Teambildung, Versuche zur Enzymaktivität
2. Tag: Einführung in die Regulation von Enzymtätigkeit, Versuche zum Wachstum bei unterschiedlichem Nährstoffangebot, Datengewinnung und Dokumentation, Hypothesenbildung, Institutsbesichtigung
3. Tag: Auswertung der Experimente, Einführung in die Systemmodulation, Systemmodulation mit den eigenen Daten
4. Tag: Durchführung der Experimente zur Überprüfung der Prognosen, Dokumentation und Vorbereitung der Präsentationen
5. Tag: Präsentation des Projekts vor externen Experten; Expertenvorträge zur aktuellen Forschung aus dem Bereich Life Science

Reflexion

Den Schülerinnen und Schülern wird zu verschiedenen Zeitpunkten der Forscherwoche die Möglichkeit gegeben, sich über ihre Vorstellungen und ihr Können in Bezug auf die spätere Berufswahl untereinander auszutauschen. So wird zu Beginn diskutiert, in welchen Bereichen sie überhaupt noch Kompetenzen erwerben sollten und die Ergebnisse in den Verlauf des Projekts eingebracht. Im Verlauf des Projekts und besonders im Rahmen der Präsentationen wird besonderen Wert auf peer feedback sowie externes Feedback gelegt.

Zertifikat

Die Teilnahme an der Forscherwoche wird den Schülerinnen und Schülern mit einer Urkunde bescheinigt, auf der das Projekt kurz skizziert ist und die erlernten Kompetenzbereiche aufgeführt sind.

Anmeldung

Bis zum 15. Juli  2017 unter Angabe von Name, E-Mail Adresse, Handy-Nummer, Adresse, Schulstufe und Schule beim Schulbiologiezentrum Hannover unter Telefon (0511) 168-47665 oder per E-Mail unter schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de.