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Schulwettbewerb der Region Hannover

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Alle allgemeinbildenden Schulen und berufsbildenden Schulen in der Region Hannover ab Klasse 5 sind aufgerufen, sich kreativ mit den Themen Menschenwürde und Menschenrechte auseinanderzusetzen.

Die Region Hannover schreibt für das Schuljahr 2018/2019 einen Schulwettbewerb aus mit dem Thema "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 1 des Grundgesetzes".

Welche Ziele verfolgt der Wettbewerb?

Der Wettbewerb hat das Ziel, Schulen in der Region Hannover zu motivieren, Konzepte für eine Visualisierung dieses elementaren Verfassungsgrundsatzes in unserer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln und diese Konzepte durch die Gestaltung von Kunstobjekten umzusetzen.
Die Schulen werden aufgefordert das Thema durch Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften, Projekt- oder Fach- bzw. Themengruppen optisch darzustellen. Die Form der Darstellung ist auf einen DIN A 0 – Rahmen aus Gründen der Vergleichbarkeit beschränkt, ansonsten gibt es hinsichtlich der Umsetzung keine Vorgaben. Bewertet werden die eingereichten Kunstobjekte und die Projektzielsetzung anhand einer kurzen Konzeptbeschreibung.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

Alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in der Region Hannover mit schulischen Angeboten ab Klasse 5 aufwärts.

Welche Teilnahmebedingungen gibt es?

Die Schulen in der Region Hannover werden aufgefordert, sich mit Kunstarbeiten (Wandgestaltungen) und einer Beschreibung des eigenen Projekts an dem Wettbewerb teilzunehmen.
Die Beiträge sollen gemeinsame Kurs-, Klassen- oder Gruppenwerke sein, die im Rahmen eines Projekts zu dem oben genannten Thema, entstanden sind.
Fächer- und jahrgangübergreifende Beiträge oder die Implementierung des Projekts in den Integrationsprozess der Schule sind aufgrund des Themas möglich.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklären gegenüber der Region Hannover ihr Einverständnis, die eingereichten Arbeiten im Anschluss an dem Wettbewerb im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung präsentieren zu dürfen.

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Es handelt sich um einen einmaligen Wettbewerb.
Die Schulen sind aufgefordert bis 31. August 2018 Interesse an der Umsetzung des Projekts im ersten Schulhalbjahr 2018/19 zu bekunden.
Die Projektdurchführung läuft im ersten Schulhalbjahr 2018/2019 in der Zeit von September bis November 2018.
Abgabeschluss für die Präsentationen und Konzepte ist Anfang Dezember 2018. Anschließend erfolgt eine Präsentation der Arbeiten vor einer Jury sowie die Bewertung und Prämierung durch die Jury (Januar 2019).
Die Preisverleihung findet im Rahmen der ersten Sitzung des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport (SKS) der Region Hannover im Jahr 2019 statt.

Was wird erwartet und bewertet?

Form

Die Beiträge für den Wettbewerb sollen Kunstobjekte in Form von Wandgestal-tungen  im Format A0 sein. Die künstlerische Auseinandersetzung  mit dem Thema soll visuell deutlich zum Ausdruck gebracht werden, ohne Einschränkung des zugrundeliegenden künstlerischen Mediums. Die Vereinheitlichung der Größe und die Einschränkung der Form der einzureichenden Kunstobjekte ermöglicht Vergleichbarkeit und setzt gleiche Bewertungskriterien voraus. Gleichwohl sind durch die freie Auswahl des  Mediums dem kreativen Spirit und den uneingeschränkten visuellen Kommunikationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Konzeptbeschreibung

Ein Kurzkonzept mit Projektbeschreibung und Erläuterung, wie sich das Thema für eine Visualisierung eignet, welche Aussagen werden mit den Arbeiten verbunden, welche Zielsetzung und Überlegungen werden für den Umgang mit dem Thema fokussiert. Gefordert wird eine erläuternde Darstellung zur individuellen Teilnahme (Motivation).

Inhalt

Die Bedeutung des Artikel 1 Grundgesetz - Schutz der Menschenwürde - als eine der wichtigsten Grundlagen unserer Demokratie soll beispielsweise graphisch, malerisch, fotographisch oder durch andere Formen bildender Kunst in Gestalt von Wandkompositionen erarbeitet werden.
Ausgezeichnet werden Schulprojekte zum  Artikel 1 des Grundgesetzes, die einen bedeutenden Teil der gesellschaftspolitischen Bildung mit künstlerischen Ansätzen und Überlegungen inhaltlich verknüpfen.
Das Projekt soll eine aktive Konfrontation  mit den Voraussetzungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens fördern. Die Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, sich kreativ mit der Menschenwürde - im Kontext der Menschenrechte als Grundlage jeder demokratisch geprägten Gesellschaftsordnung - auseinanderzusetzen.

Wie setzt sich das Bewertungsgremium zusammen?

Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport, Vertretungen der Region Hannover, dem Kunstverein Hannover und Lehrkräften bewertet die Beiträge nach den Kriterien Originalität, Umsetzung und Präsentation der Ergebnisse.

  • Regionspräsident (oder Vertreter/-in)
  • Drei Vertreter/-innen des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport (SKS) der Region Hannover.
  • Fachbereichsleitung Fachbereich Schulen
  • Teamleitung Team Kultur
  • Fachkoordinator/-in Politik (extern)
  • Fachkoordinator/-in Kunst (extern)
  • Kunstverein Hannover (extern)

Welche Anerkennungen und Preise gibt es?

Für die bewerteten Teilnehmerbeiträge lobt die Jury drei Geldpreise aus:

  • Platz 1 - 8.000 Euro
  • Platz 2 - 5.000 Euro
  • Platz 3 - 2.000 Euro

Die weiteren Nominierten erhalten Sachpreise bzw. Sachgutscheine. Die Auslobung weiterer Geldpreise zur Würdigung besonderer Teilaspekte bleibt einer Juryentscheidung vorbehalten. Die Preisauslobung ist auf maximal 20.000 Euro begrenzt.

Wer veranstaltet den Wettbewerb?

Die Region Hannover, Fachbereich Schulen, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover
Fachpartner: Kunstverein Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Noch Fragen?

Fachbereich Schule der Region Hannover
Hildesheimer Str. 20
30169 Hannover
Desislava Tzvetkova-Gerken
Tel. +49 511 616-27180
desislava.tzvetkova-gerken@region-hannover.de

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