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Fragen und Antworten

Coronavirus

Das Coronavirus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2): Fragen und Antworten sowie Regelungen und Hinweise auf weitere Informationsmöglichkeiten

Bürgertelefon der Region Hannover - wird zu Ende Mai 2020 abgeschaltet
Telefon 0800 7313131 (kostenfrei)
Erreichbar Montag bis Freitag von 09:00-17:00 Uhr

Fragen mit ausschließlich medizinischem Hintergrund:
Gesundheitsamt der Region Hannover, Telefon 0511 616-43434
Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00-16:00 Uhr

Fragen zum Corona-Virus:
Land Niedersachsen und AOK, Telefon 0511 4505-555
Erreichbar Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr

Fragen beantwortet das Gesundheitsamt auch per E-Mail an coronavirus@region-hannover.de. Dort können unter Quarantäne stehende Personen auch um eine entsprechende Bestätigung für ihren Arbeitgeber bitten.

Alten- und Pflegeeinrichtungen finden detaillierte Informationen hier.

Fragen und Antworten zu Kinderbetreuung und Schulbetrieb

Inhalt

Wie verläuft die Quarantäne?  

Häufige Fragen

Weitere Informationen     

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Die goldenen Regeln: Abstand halten, und zwar mindesten1,5 Meter, besser zwei Meter, regelmäßig die Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, um den Kontakt mit den Schleimhäuten zu vermeiden.

Soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren, d.h. zu Hause bleiben, wenn es möglich ist. Papier-Atemschutzmasken oder die Abdeckung von Mund und Nase schützen eher die anderen, wenn man selbst infiziert ist, als dass es einen vor Ansteckung schützt.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus? 

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte 
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und der Patient bzw. die Patientin bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte.

Welche Personen sind stärker gefährdet?

Besonders gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen, zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Asthma oder Diabetes.

Zu den Risikogruppen gehören zudem Menschen ab 50 Jahren – das Risiko, dass eine Infektion einen schweren Verkauf nimmt, steigt mit zunehmendem Alter.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt hatte mit jemandem, der (ggf. über mehrere Ecken) Kontakt mit einem Verdachtsfall oder einem Infizierten?

Nur wenn Sie selbst direkt Kontakt hatten mit jemandem, der nachweislich infiziert ist, stehen Sie selbst für 14 Tage ab dem Zeitpunkt des Kontakts unter Quarantäne. Wenn Sie die Symptome für eine Atemwegserkrankung haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und besprechen Sie mit ihm alles Weitere. Nur Ihr Hausarzt kann veranlassen, das Sie auf Covid-19 getestet werden.
In allen andere Fällen gibt es keine Auflagen außer der Empfehlung, die grundsätzlichen Regeln einzuhalten: Abstandhalten, nicht Hände schütteln, Hände waschen etc.

Ich bin von einem Bekannten informiert worden, dass er mit Corona infiziert ist und dass ich 14 Tage unter Quarantäne stehe. Was muss ich tun, nimmt das Gesundheitsamt Kontakt mit mir auf?

Der Anruf Ihres Bekannten genügt, um Sie unter Quarantäne zu stellen. Bitte informieren Sie entsprechend Ihren Arbeitgeber und halten Sie auch zu Ihren Angehörigen Distanz. Das Gesundheitsamt erhält – wenn alles richtig läuft – Ihre Daten von der infizierten Person. Wenn Sie die Symptome für eine Atemwegserkrankung haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und besprechen Sie mit ihm alles Weitere. Nur Ihr Hausarzt kann veranlassen, das Sie auf Covid-19 getestet werden. Wenn Sie eine Bestätigung für Ihren Arbeitgeber brauchen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Gesundheitsamt unter der Adresse coronavirus@region-hannover.de. Informationen zu Verdienstausfallentschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz und die dazugehörigen Formulare gibt es unter www.hannover.de/coronaverdienstausfall . Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung einige Zeit in Anspruch nehmen kann, da zzt. viele Anfragen das Gesundheitsamt erreichen.

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und habe Sorge, dass ein Nachbar infiziert ist – was kann ich tun?

Einfach die normalen Hygieneregeln einhalten; am besten vermeiden, das Treppengeländer anzufassen oder danach gleich die Hände waschen (was man in diesen Tagen ohnehin regelmäßig tun sollte), etwas Abstand zu den Nachbarn halten. Das Virus überträgt sich durch Tröpfcheninfektion. Nur dass ein anderer dasselbe Treppenhaus benutzt, stellt noch keine Gefahr dar. Nachbarschaftshilfe ist im Übrigen auch möglich, wenn man keinen direkten Kontakt hat – zum Beispiel, indem man ein Care-Paket vor die Tür stellt.

Wer wird getestet und wer entscheidet, ob ich getestet werde?

Laut Testkriterien des Robert Koch Instituts werden Menschen getestet, die für Corona typische Symptome zeigen, also Anzeichen für eine Atemwegserkrankung. Ein meldepflichtiger Verdachtsfall besteht, wenn die Person zusätzlich innerhalb der letzten 14 Tage vor Krankheitsbeginn Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Fall hatte. Der Hausarzt bzw. die Hausärztin entscheidet, ob jemand getest wird. Bitte kontaktieren Sie Ihre Hausarztpraxis unbedingt telefonisch, wenn Sie vermuten, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zuhaben.

Wer testet und wer teilt mir das Ergebnis des Tests mit?

Die Kassenärztliche Vereinigung hast Testzentren eingerichtet. Dort werden nur Patienten getestet, deren Hausarzt eine Testung verordnet und einen Termin vereinbart hat. Der Hausarzt sollte Ihnen auch das Testergebnis mitteilen. Wenn Sie positiv getestet wurden, nimmt das Gesundheitsamt Kontakt mit Ihnen auf, sofern der Arzt das Gesundheitsamt über das Testergebnis informiert hat. Bei negativem Ergebnis ist es Aufgabe des Arztes, Sie zu informieren. Dem Gesundheitsamt liegt keine Übersicht über negative Testungen vor.

Wie verläuft die Quarantäne?

Was bedeutet es, wenn ich unter Quarantäne stehe?

Dass sie 14 Tage lang zu Hause bleiben und alle persönlichen Kontakte vermeiden. Wenn Sie nicht alleine leben, ziehen Sie sich in ein eigenes Zimmer zurück, essen Sie nicht gemeinsam mit den anderen Hausbewohnern und halten Sie zu allen Abstand.
Die Verhaltensregeln des Robert Koch Instituts für Menschen in häuslicher Isolierung finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile

Was tun mit Haustieren (spez. Hunden), wenn man selbst in Quarantäne ist?

Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihren Nachbarn oder anderen Hundebesitzern auf und bitte diese, Ihren Hund mit auszuführen.

Was passiert am Ende der Quarantäne?

  • Für Kontaktpersonen, die für 14 Tage unter Quarantäne gestellt wurden und die in diesem Zeitraum keine Symptome gezeigt haben, ist keine Untersuchung nötig.
  • Kontaktpersonen, die während der Quarantäne-Zeit Symptome zeigen, sollten getestet werden. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich telefonisch beim Hausarzt zu melden, um nach Möglichkeit einen Abstrich zu vereinbaren. 
  • Für erkrankte Personen, die im Laufe ihrer Quarantäne in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren, ist die Quarantäne aufgehoben. Sie werden nicht noch einmal getestet.

Können Betroffene nach dem Ende der Quarantäne wieder vor die Tür und zur Arbeit gehen?

Betroffene können sich ohne jede Einschränkung wieder in der Öffentlichkeit bewegen, wenn die obigen Bedingungen erfüllt sind.

Kann ich vorzeitig aus der Quarantäne entlassen werden, wenn ich negativ getestet wurde?

Nein, die Quarantäne von 14 Tagen muss auch eingehalten werden, wenn jemand negativ auf Corona getestet wurde. Die Inkubationszeit beträgt 14 Tage, deshalb sollte auch nur getestet werden, wenn Krankheitssymptome vorliegen, und nicht zu früh, weil der Test die Infektion in einem sehr frühen Stadium der Ansteckung nicht erkennt.

Häufige Fragen

Gibt es eine Maskenpflicht?

Ja, in allen Geschäften und auf Wochenmärkten sowie im öffentlichen Nahverkehr. Dazu gehören auch die Bahnhöfe, die Bahnsteige und die Haltestellen.
Die Maskenpflicht gilt für Personen ab einem Alter von 6 Jahren. Ausdrücklich ausgenommen sind Banken, Sparkassen und Geldautomaten.

Was ist mit Menschen, die krankheitsbedingt keine Maske tragen können?

Wer aufgrund einer Vorerkrankung (Herz oder Lunge) keinen Mund-Nasen-Schutz tragen kann, weil es die Atmung zu sehr beeinträchtig, ist von der Pflicht ausgenommen.

Können dank der Masken die Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden?

Nein. Durch die ersten Lockerungen treffen nun mehr Menschen in Bussen oder Geschäften aufeinander. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes soll die bisherigen Eindämmungsmaßnahmen unterstützen, nicht ersetzen, und das Infektionsrisiko trotz Lockerungen verringern.

Kann ich mich über Oberflächen oder Lebensmittel infizieren?

Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen Menschen sich nachweislich über kontaminierte Gegenstände oder den Konsum bestimmter Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert haben. Dies gilt für Menschen ebenso wie für Haus- und Nutztiere. Das Virus hat eine recht geringe Stabilität in der Umwelt und reagiert sehr empfindlich auf Seifen.

Zum Nachlesen: https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html 

Kitas und Schulen - was ist damit?

Was tut das Gesundheitsamt ganz konkret?

Das Gesundheitsamt erfasst und bearbeitet alle Fälle, in denen Menschen als positiv auf Covid-19 getestet gemeldet werden. Das Gesundheitsamt testet nicht selbst.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen informiert das Gesundheitsamt aktuell nicht selbst Kontaktpersonen von Infizierten, sondern bittet die Infizierten, selbst die Kontaktpersonen zu informieren. Darüber hinaus werden die Infizierten gebeten, dem Gesundheitsamt eine Liste aller Kontaktpersonen zur Verfügung zu stellen.

Fragen beantwortet das Gesundheitsamt unter der Nummer 0511 616-43434. Die Telefonnummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Alternativ gibt es eine Hotline des Landes Niedersachsen und der AOK, die von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0511 4505-555 zu erreichen ist.

Fragen beantwortet das Gesundheitsamt auch per E-Mail an coronavirus@region-hannover.de. Dort können unter Quarantäne stehende Personen auch um eine entsprechende Bestätigung für ihren Arbeitgeber bitten.

Weitere Informationen

Wie kann ich helfen?

Unter der Hotline (0511) 3687-108 des Diakonische Werk Hannovers können sich Hilfesuchende, die zu den Corona-Risikogruppen gehören, und Menschen, die Hilfe anbieten, melden. Helfer können zum Beispiel Einkäufe für Nachbarn mitbringen und Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen - welche Ausnahmen gelten für das Besuchs- und Betretungsverbot?

In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gilt grundsätzlich ein Besuchs- und Betretungsverbot.

Ausnahmen bestehen für Einrichtungen, die ein Hygienekonzept zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner vorweisen können, das vom Gesundheitsamt zugelassen wurde. 

Ausgenommen sind zudem Besuche von werdenden Vätern, von Vätern von Neugeborenen, von Eltern und Sorgeberechtigten von Kindern auf Kinderstationen und Besuche enger Angehöriger von Palliativpatienten. Wenn medizinisch oder ethisch-sozial vertretbar, sind die Besuche bei erwachsenen Patienten zeitlich zu beschränken.
Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.

Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. dürfen auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht stattfinden.

Weitere Informationen für Unternehmen

Erster Ansprechpartner für die Unternehmen ist die Wirtschaftsförderung. Dort werden Fragen unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@region-hannover.de angenommen.
Informationen gibt es auch im Netz unter https://www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/corona, zum Beispiel über Kurzarbeitergeld, Finanzierungshilfen und Entschädigungen nach dem § 56 Infektionsschutzgesetz.

Weitere Informationen für Bedürftige und Menschen mit Behinderungen

Informationen und Unterstützung für Bedürftige und Menschen mit Behinderungen werden per E-Mail an den Fachbereich Teilhabe der Region Hannover unter  52@region-hannover.de beantwortet.

Wo finde ich auf www.hannover.de die aktuellen Informationen des Gesundheitsamtes?

Wie steht die Zahl der Coronavirusfälle im Verhältnis zu den Grippefällen?

In der Region Hannover ist in der laufenden Grippesaison bislang eine vierstellige Anzahl von Menschen von der Grippe betroffen.

Wo kann ich mich weiter informieren?

Informationen für Geflüchtete und Migranten vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V., Hannover

(veröffentlicht: 29.01.2020, zuletzt aktualisiert 06.05.2020)