CORONA / COVID-19

Schutzmaßnahmen bei Bussen und Stadtbahnen

Mit Blick auf die Entwicklung des Coronavirus ergreifen die Üstra und die Regiobus zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in enger Absprache mit der Region Hannover, als zuständige Gesundheitsbehörde, besondere Schutzmaßnahmen. 

Bus und Bahn, Noltemeyerbrücke

Medizinischer Mund- und Nasenschutz für Fahrgäste seit Januar 2021

Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr müssen seit dem 27. April 2020 einen Mund-Nasenschutz tragen. Und seit Mitte Januar 2021 ist im ÖPNV das Tragen von medizinischen Masken Pflicht. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Auch Fahrerinnen und Fahrer müssen den Mundschutz nicht tragen. "Die Masken müssen gemäß Verordnung unbedingt auch bereits an den Stationen, Haltestellen und Bahnsteigen getragen werden. In Wartesituationen und beim Ein- und Ausstieg kann, genau wie in den Fahrzeugen, nicht immer der nötige Mindestabstand eingehalten werden", so GVH Geschäftsführer Ulf Mattern. Auch an Haltestellen und Bahnsteigen gilt die Maskenpflicht.

Bußgeld bei Verstößen

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Die Einhaltung der Regelung wird von den Unternehmen, deren Sicherheitsdiensten sowie der Polizei überwacht und durchgesetzt.

Folienschutztüren bei Üstra und Regiobus seit dem 1. April 2020

Um das Fahrpersonal in den Bussen noch besser vor einer möglichen Infektion zu schützen, ergriffen die beiden Verkehrsunternehmen weitere Maßnahmen. Seit dem 1. April 2020 wurde der Fahrgastraum sukzessive umgerüstet, indem er durch eine zusätzliche Folie vom Fahrerstand getrennt wurde. Die neu installierte Folienschutztür ersetzte bzw. ergänzte die Absperrung aus Flatterband. Für die Fahrgäste änderte sich durch diese Anpassung nichts. Diese können weiterhin im Notfall Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen und mit diesem durch die Tür sprechen. Auch das Fahrpersonal wird durch die Folienschutztür nicht beeinträchtigt – der Blick in den Fahrgastraum ist für das Personal weiterhin möglich.

Kein Einstieg an der vorderen Tür der Busse

Der Ein- und Ausstieg in die Busse von Üstra und Regiobus ist nur noch durch die hinteren Türen möglich. Zudem ist die erste Sitzreihe in den Fahrzeugen abgesperrt. In diesem Zuge wurde der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal ebenfalls eingestellt. Als Alternative können Fahrscheine an den Fahrkartenautomaten, den allgemeinen Service- und Verkaufsstellen oder online über die GVH App gekauft werden.

Kein Einstieg an den ersten und letzten Türen im grünen TW 6000

Im ältesten Stadtbahntyp, dem grünen TW 6000, sind die ersten und die letzten Türen eines Zuges geschlossen. Im Inneren ist der Endbereich umgestaltet, die Stehfläche etwas verkleinert.

Reinigungsintervalle sind erhöht, Türen öffnen automatisch

Die Üstra und die Regiobus haben zudem bereits vor Tagen die Reinigungstätigkeiten intensiviert, insbesondere an stark frequentierten Kontaktpunkten, wie Haltestangen und Halteschlaufen. Die Fahrgäste bleiben weiterhin aufgefordert, sich einen sicheren Halt zu verschaffen. Zudem öffnen sich an allen Stationen und Haltestellen die Türen automatisch, um unnötigen Kontakt mit den Türtastern zu vermeiden.

Um einer weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen, gelten auch in den Fahrzeugen der Üstra und der Regiobus die allgemeinen Hygieneempfehlungen.

Aktuelle Infos auf uestra.de, Twitter und per Telefon

  • Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen oder weiterer Maßnahmen der Regiobus sind auf regiobus.de zu finden. Das Servicetelefon (0511 36888-790) der Regiobus ist in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.
  • Der GVH informiert über die Internetseite gvh.de.
  • Die DB informiert über die aktuelle Lage in ihrem Presse-Blog Coronavirus und Bahnverkehr.
  • Weitere Informationen der GVH Verbundpartner finden Sie unter metronom.de, erixx.de und westfalenbahn.de.

(Veröffentlicht: 12. März 2020, Aktualisiert: 19. Mai 2021)

Bus und Bahn

Mund- und Nasenschutz für Fahrgäste

Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr müssen seit dem 27. April einen Mund-Nasenschutz tragen. 

lesen