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Corona-Krise

Sicherung des Messe- und Kongressstandorts

Die Deutsche Messe AG und die Landeshauptstadt Hannover rufen als Sofortmaßnahme einen "Runden Tisch" ins Leben, um sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, die sich durch die Corona-Krise für die Messe- und Kongresswirtschaft ergeben.

In Folge der Corona-Pandemie befindet sich die Messe- und Kongresswirtschaft in einer Krise ungeahnten Ausmaßes. Der Vorstand der Deutschen Messe AG sowie die Landeshauptstadt Hannover als Miteigentümerin übernehmen Verantwortung und rufen als Sofortmaßnahme einen "Runden Tisch" ins Leben.

Vertreter messenaher Dienstleister zusammenbringen

Ziel dieser Maßnahme ist es, im Wochenrhythmus Vertreter messenaher Dienstleister zusammenzubringen – zunächst als Video-Konferenz – und, sobald es wieder möglich ist, persönlich. Das Auftaktgespräch findet am Donnerstag, 2. April, statt. Es geht darum, Transparenz herzustellen, damit alle gemeinsam schnelle, praktische Hilfe leisten können.

Ideen und Maßnahmen für den Messestandort Hannover entwickeln

"Die aktuelle Situation stellt unsere Messe- und Veranstaltungswirtschaft vor eine historische und in dieser Dimension einmalige Herausforderung. Das gilt für das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk im Bereich Messen und Veranstaltungen. Allen Dienstleistern, die eine Messe erst möglich machen, fehlt praktisch über Nacht die Geschäftsgrundlage: Hotellerie, Gastronomie, Standbauer, Agenturen, Taxifahrer. Mit dem 'Runden Tisch' starten wir eine wichtige Initiative, die unbürokratisch und mit viel Engagement und Herzblut Ideen und Maßnahmen für den Messestandort Hannover entwickelt", sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe.

Oberbürgermeister Belit Onay

"Wir sind uns der herausragenden Bedeutung der Messe und aller mit ihr verbundenen oder von ihr abhängigen Unternehmen und Dienstleistenden für den Wirtschaftsstandort Hannover sehr bewusst. Mit dem 'Runden Tisch' wollen wir gemeinsam überlegen, wie der zum Teil existenziellen Notlage begegnet werden kann und wie wir uns für die Zukunft aufstellen können", unterstreicht Oberbürgermeister Belit Onay.

Teilnehmer

Teilnehmer des "Runden Tisches" sind neben Oberbürgermeister Onay der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Messe, Dr. Axel von der Ohe, der niedersächsische Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann, der niedersächsische Finanzminister, Reinhold Hilbers, Vertreter der Hotellerie, der N-Bank, der Unternehmerverbände sowie von Hannover Impuls und der Hannover Marketing & Tourismus GmbH. So sollen solidarisch, schnell und konkret erste Maßnahmen für den Messeplatz identifiziert werden.

Aktuelle Lagebilder erstellen

Der Runde Tisch soll ein stets aktuelles Lagebild zu den Herausforderungen in den einzelnen Messebranchen sicherstellen. Köckler: "Dort wo Hilfe am Dringendsten nötig ist, muss sie zuerst ankommen." Im zweiten Schritt sollen Maßnahmen so synchronisiert werden, dass zu dem Zeitpunkt, an dem der Messebetrieb wieder anläuft, sofort mit allen Stärken und Kompetenzen losgelegt werden kann.

(Veröffentlicht: 1. April 2020)