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Neue Umsteigeanlage Misburger Straße

Bequem und barrierefrei: Fahrgäste die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind können die Stadtbahn nun stufenlos erreichen.

Silberne Stadtbahn von vorne an einem Hochbahnsteig. Einige Leute steigen aus bzw. zu.

Hannover, den 1. Dezember 2011

Barrierefreiheit
Der Wechsel zwischen Stadtbahn und Bus erleichtert 10.000 Fahrgästen den Umstieg

Hannover-Misburg – Mit der Fertigstellung der Umsteiganlage Misburger Straße können  Fahrgäste ab sofort bequem und barrierefrei zwischen der Stadtbahnlinie 4 der üstra und den weiterführenden Buslinien wechseln. Regionspräsident Hauke Jagau, Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek, infra-Geschäftsführer Stefan Harcke und André Neiss, Vorstandvorsitzender der üstra haben heute (02.12.12) gemeinsam die Station offiziell in Betrieb genommen.

„Nach dem Umbau der Haltestelle können nun auch Fahrgäste, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, stufenlos die Stadtbahn erreichen. Für viele der werktags rund 10.000 Fahrgäste an der Misburger Straße wird damit der Ein- und Ausstieg wesentlich erleichtert“, sagte der Regionspräsident bei der Eröffnung. Die neu konzipierte Umsteigeanlage bietet Wechselmöglichkeiten auf kurzem Wege am selben Bahnsteig zwischen der Stadtbahnlinie 4 (Roderbruch – Garbsen) und den Buslinien 123 (Peiner Straße – Noltemeyerbrücke), 124 (Am Brabrinke – Stadtfriedhof Misburg), 127 (Pferdeturm – Pappelwiese) und 137 (Pferdeturm – Spannhagengarten).

Die Haltestelle Misburger Straße befindet sich am Schnittpunkt wichtiger Verkehrsachsen in Hannover: der Karl-Wiechert-Allee und der Verbindung von Kleefeld nach Misburg über Berckhusenstraße – Misburger Straße. Sie stellt auch die Stadtbahnerschließung des Heideviertels sicher. Im Einzugsgebiet befinden sich der südliche Bereich der Medizinischen Hochschule, die Maximilian-Kolbe-Schule, das Behindertenzentrum Hannoversche Werkstätten an der Lathusenstraße sowie zahlreiche Arbeitsplätze.

Für 3,9 Millionen Euro wurde die Umsteigeanlage am bisherigen Standort mit zwei 70 m langen Mittelhochbahnsteigen für den Einsatz von 3-Wagen-Zügen neu errichtet. Zwischen diesen Bahnsteigen halten insgesamt vier Buslinien, während die beiden Stadtbahngleise jeweils außen angeordnet sind.

„Ziel der Region Hannover ist es, die Qualität des in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Schienenpersonennahverkehrs und Öffentlichen Personennahverkehrs im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel weiter zu steigern“, betonte Regionspräsident Hauke Jagau: „Schwerpunkt ist dabei die Sicherstellung einer weitgehenden Barrierefreiheit sowohl bei den Fahrzeugen als auch den Haltestellen. Dies ist nicht nur für Behinderte von Vorteil, sondern auch für alte Menschen, Kleinkinder und Personen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck.“

Umbau der Haltestelle Misburger Straße ist Bestandteil des Gesamtkonzepts zum weiteren barrierefreien Ausbau des Stadtbahnsystems. Nach den Haltestellen Bahnhof Karl-Wiechert-Allee (1994), Annastift (1998), Nackenberg (2000), Kantplatz und Uhlhornstraße (beide 2010) ist der barrierefreie Ausbau der Stadtbahn im Stadtteil Kleefeld abgeschlossen und die Stadtbahnlinie 4 auf ihrem Ostteil zwischen der Innenstadt und dem Endpunkt Roderbruch komplett mit Hochbahnsteigen ausgestattet.

Im kommenden Jahr wird die Region Hannover weiter in den Ausbau des Stadtbahnsystems investieren. Die Station Markthalle/Landtag wird Aufzüge erhalten und die fünf Stadtbahnhaltestellen Schwarzer Bär, Hainhölzer Markt, Leibniz Universität, Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum und Appelstraße bekommen Hochbahnsteige. Damit wird dann das Stadtbahnsystems Ende 2012 bereits zu 71 Prozent barrierefrei sein.

 

Region Hannover