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Fotomontage von 4 Schienenfahrzeugen und einem Bus © Region Hannover

Der Verkehrsverbund

Bekenntnis zu Regiobus

Region übernimmt Anteile von Nienburg

Jagau: "Hoher Standard bleibt, keine betriebsbedingten Kündigungen". Der Anteil der Region an Regiobus steigt 2018 auf 97,7 Prozent.

Die Region Hannover wird zum 1. Januar 2018 die Anteile des Landkreises Nienburg/Weser an Regiobus übernehmen – so sieht es die Beschlussdrucksache vor, die die Verwaltung jetzt in den Gremienlauf gegeben hat. Der Anteil der Region Hannover an dem Unternehmen steigt dann von 89,2 Prozent auf 97,7 Prozent. Der Kaufpreis beträgt knapp eine Million Euro.

Klares Bekenntnis zu Regiobus

"Regiobus ist und bleibt gemeinsam mit der Üstra unser Partner für den ÖPNV in der Region Hannover", betonte Regionspräsident Hauke Jagau. "Das steht auch angesichts der aktuellen Diskussion um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht infrage." Er erinnerte daran, dass die Verwaltung an einem Öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) arbeitet, um Regiobus auch ab 2020 für weitere zehn Jahre zu beauftragen. "Der Erwerb der Geschäftsanteile des Landkreises Nienburg/Weser ist dafür eine Voraussetzung und ein klares Bekenntnis zu Regiobus", erläuterte Jagau.

Den vorbildlichen Standard erhalten

Der Regionspräsident betonte in dem Zusammenhang auch, dass betriebsbedingte Kündigungen kein Thema seien. "Regiobus muss seine Wirtschaftlichkeit erhöhen. Wir wollen das Unternehmen gemeinsam mit den Beschäftigten zukunftsfähig ausrichten." Der Regionspräsident widersprach zudem den Befürchtungen, dass die Standards deutlich gesenkt werden: "Wir bleiben dabei, dass alle Ortsteile werktags zu den Hauptverkehrszeiten mindestens stündlich, in den Nebenverkehrszeiten von 5 bis 23 Uhr alle zwei Stunden bedient werden. Damit bleibt der bundesweit vorbildliche Standard der Region Hannover erhalten."

(Veröffentlicht: 10. November 2017)