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Ein neuer Hochbahnsteig in Detailaufnahme © Ines Schiermann / Region Hannover

   

Öffentlicher Personennahverkehr

Stadtbahnhaltestelle Humboldtstraße ist jetzt barrierefrei nutzbar

Inbetriebnahme des neuen Hochbahnsteigs vor dem Friederikenstift

Seit Mai konnte vor dem Friederikenstift keine Stadtbahn mehr halten. Jetzt, nach sieben Monaten, sind die Arbeiten an Hannovers jüngstem Hochbahnsteig in der Hauptsache abgeschlossen.

Regionspräsident Hauke Jagau, infra-Geschäftsführer Christian Weske, ÜSTRA-Vorstandsvorsitzender Dr. Volkhardt Klöppner, Thomas Vielhaber, Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover sowie Stefan David von der Geschäftsführung der DIAKOVERE gGmbH haben die neue Haltestelle Humboldtstraße offiziell in Betrieb genommen. Es ist der 157. Hochbahnsteig der Stadtbahn Hannover.

Barrierefreiheit für alle

"Von dem neuen Hochbahnsteig vor dem Friederikenstift profitieren im Besonderen die Patienten und Besucher der Klinik, aber auch den Bewohnerinnen und Bewohner der Calenberger Neustadt wird die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs erleichtert", betonte Regionspräsident Hauke Jagau: "Dies betrifft nicht nur Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, sondern zum Beispiel auch Familien mit Kinderwagen."

Die Region Hannover arbeite weiter daran, alle 195 Stationen im hannoverschen Stadtbahnnetz barrierefrei auszubauen.

Freie Fahrt für TW3000

"Rund 1.400 Fahrgäste nutzen in einem normalen Jahr an Werktagen die Stadtbahnhaltestelle in der Humboldtstraße", darauf wies der Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA, Dr. Volkhardt Klöppner hin: "Mit dem neuen Hochbahnsteig ist das Nachrüstprogramm auf der Linie 17 abgeschlossen und der Einsatz der neuen Stadtbahngeneration TW3000 nun auf ganzer Strecke möglich."

Im Zeit- und Kostenplan

Für die infra als Bauherrin stellte Geschäftsführer Christian Weske fest: "Durch unseren neuesten Hochbahnsteig wird die Stadtbahn in der Humboldtstraße dauerhaft als Verbindung der beiden Strecken A und D gesichert. Ich freue mich, dass die TransTecBau als unser Partner beim Projektmanagement zusammen mit den ausführenden Baufirmen den Bahnsteig in diesem schwierigen Jahr zeitgerecht und im Kostenrahmen fertigstellen konnte."

Auftakt für weitere Umgestaltung

Stadtbaurat Thomas Vielhaber blickte schon nach vorne: "Es ist sehr zu begrüßen, dass der Krankenhausstandort Friederikenstift so auch für alle Nutzerinnen und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel komfortabel zu erreichen ist. Die nun abgeschlossenen Bauarbeiten waren gewissermaßen der Auftakt für die weitere Umgestaltung der Humboldtstraße, die die Stadt in den kommenden Jahren grunderneuern wird".

Weitgehend barrierefreier Umstieg möglich

Im Umfeld liegen neben dem Krankenhaus mit seinen über 500 Betten die Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) sowie verschiedene Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen. In der Nähe befinden sich außerdem die Haltepositionen der Buslinien 120, 300 und 500, so dass nun ein weitgehend barrierefreier Umstieg möglich ist.

"Wir bedanken uns bei allen Patienten und Mitarbeitenden für das Verständnis und die Geduld während der Bauarbeiten und freuen uns jetzt, dass das Diakovere Friederikenstift ohne Umwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.", so Stefan David, Vorsitzender der DIAKOVERE Geschäftsführung.

Ausstattung des Bahnsteigs

Der neue Bahnsteig ist signalgeregelt und über Rampen an beiden Seiten zu erreichen. Er ist mit allen für die Fahrgäste hilfreichen und inzwischen zum Standard gehörenden Elementen ausgestattet, wie Leitelementen, Witterungsschutz, dynamischen Informationsanzeigern, Umgebungsplänen, Fahrplänen, Fahrscheinautomaten, Notruf- und Infosprechstelle. Als Hilfe zur Überquerung der Gleisanlage wurde für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung eine optische und akustische Signalanlage installiert.

Investitionsvolumen

Insgesamt wurden in den Ausbau der Haltestelle - mit allen erforderlichen Veränderungen im Straßenraum - rund 5,9 Millionen Euro investiert. Die Baukosten werden dabei über Investitionshilfen nach dem Entflechtungsgesetz vom Land Niedersachsen mit ca. 3,7 Millionen Euro gefördert. Die restlichen kommunalen Mittel werden von der infra getragen und von der Region Hannover mit ca. 2,2 Millionen Euro refinanziert.

Auch an einer anderen Stelle im Stadtbahnnetz geht es voran. Kurz vor Weihnachten wird als dritte Stadtbahnstation in diesem Jahr die Haltestelle Galgenbergweg in Rethen barrierefrei ausgebaut sein.

(Veröffentlicht am 10. Dezember 2020)