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Straßenverkehrsbehörde der Region Hannover

Die Straßenverkehrsbehörde der Region Hannover ist zuständig für alle Straßen (Gemeinde, Kreis-, Landes-, und Bundesstraßen) der Städte Gehrden und Burgwedel sowie der Gemeinde Wennigsen. Für die Städte Hemmingen und Pattensen liegt die Zuständigkeit nur im Bereich der klassifizierten Straßen (Kreis-, Landes- und Bundesstraßen). Die Zuständigkeiten der Verkehrsbehörden in der Region Hannover für die übrigen Kommunen können Sie dem Faltblatt „Straßenverkehrsbehörde/Schwerlastverkehr“ entnehmen (siehe unten).

Arbeitsstellen im öffentlichen Verkehrsraum § 45 Abs. 1 und 6 StVO

Für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum ist eine verkehrsrechtliche Anordnung erforderlich. Arbeitsstellen sind Arbeitsstätten, bei denen Verkehrsflächen vorübergehend ganz oder teilweise gesperrt sind. Hierzu zählen Arbeiten an der Straße selbst sowie Arbeiten aller Art, die sich auf den Verkehr auswirken. Den Antrag reichen Sie im Regelfall 2 Wochen (bei größeren Maßnahmen 1-3 Monate) vor Beginn der Maßnahme ein.

Die Region Hannover kann Jahresgenehmigungen ausstellen. Die Bedingungen erfragen Sie bitte in der Verkehrsbehörde.

Veranstaltungen § 29 Abs. 2 StVO

Veranstaltungen (z. B. Straßenfeste, Radsportveranstaltungen oder Festumzüge) sind nach § 29 Abs. 2 StVO erlaubnispflichtig, wenn hierfür öffentlicher Verkehrsraum mehr als verkehrsüblich in Anspruch genommen wird.

In der Erlaubnis wird insbesondere festgelegt, wie der Veranstaltungsraum abzusperren und zu kennzeichnen ist, ob und wie der betroffene Verkehr zu beschränken, zu leiten und zu regeln ist und ob Verkehrsumleitungen einzurichten sind. 

Der Antrag ist schriftlich 1 Monat vor der Veranstaltung bei der Straßenverkehrsbehörde der Region Hannover zu stellen.

Ausnahmegenehmigungen nach § 46 StVO

Gemäß § 46 StVO kann die Verkehrsbehörde von bestimmten Regelungen der Straßenverkehrsordnung Ausnahmegenehmigungen erteilen. Die möglichen Ausnahmegenehmigungen sind im § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 – 12 StVO aufgeführt.

Nach § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 8 StVO kann eine Ausnahmegenehmigung vom Verbot, Hindernisse auf die Straße zu bringen (§ 32 Absatz 1 StVO), erteilt werden. Diese Ausnahmegenehmigung wird benötigt, wenn z. B. ein Container, Gerüst, Material oder Ähnliches auf die Straße gebracht wird.

Nach § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 11 StVO kann eine Ausnahmegenehmigung von den Verboten oder Beschränkungen, die durch Vorschriftzeichen (Anlage 2), Richtzeichen (Anlage 3), Verkehrseinrichtungen (Anlage 4) oder Anordnungen (§ 45 Absatz 4) erlassen sind, erteilt werden. Hierzu zählen Ausnahmegenehmigungen von bestimmten Verkehrszeichen, wie z. B. Befahren von gesperrten Wegen.

Parkerleichterungen für schwerbehinderte Menschen/personenbezogener Behindertenparkplatz

Für schwerbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit eine Parkerleichterung zu beantragen. Wer einen Anspruch auf eine Parkerleichterung hat, entnehmen Sie dem Merkblatt "Rechtliche Anforderungen".

Personen mit blauer Parkerleichterung haben die Möglichkeit zur Einrichtung eines personenbezogenen Behindertenparkplatzes. Voraussetzung ist u. a., dass kein öffentlicher Parkraum in zumutbarer Entfernung und kein privater Stellplatz zur Verfügung stehen.

Verkehrsregelnde Maßnahmen nach § 45 StVO

Verkehrszeichen und -einrichtungen regeln und lenken den Verkehr. Sie werden auf Grundlage von § 45 StVO behördlich angeordnet und sind vom Verkehrsteilnehmer zu beachten.

Zu unterscheiden sind temporäre Verkehrsregelungen (z. B. die kurzzeitige Aufstellung von Haltverbotszeichen aufgrund eines Umzuges) von den dauerhaften Verkehrszeichen (z. B. die Einrichtung einer Tempo-30-Zone). Anträge auf stationäre Verkehrszeichen sind formlos zu beantragen und ausführlich zu begründen.

Region Hannover