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Hannover baut

Baulücken 2019

Anfang des Jahres 2019 wurde der neue Baulückenatlas der Landeshauptstadt Hannover veröffentlicht.

Systematische Erfassung und Darstellung von Bauflächen

Mit diesem Kataster wird das Ziel verfolgt, Bauflächen für die Errichtung von Wohngebäuden systematisch zu erfassen, darzustellen und einer Bebauung zuzuführen. Damit wird dazu beigetragen, die noch vorhandenen Potenziale im gewachsenen Stadtorganismus zu nutzen, im Sinne eines sparsamen Umganges von Grund und Boden.

Ob eine Baulücke tatsächlich bebaut werden kann hängt von vielen Faktoren ab, so zum Beispiel vom Interesse des Eigentümers. Die Beurteilung der Bebaubarkeit wurde primär aus städtebaulicher Perspektive vorgenommen. Sie hängt aber letztlich vom jeweiligen Bauvorhaben ab und muss in der Regel über ein Baugenehmigungsverfahren entschieden werden.     

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Das Potenzial in Baulücken und Nachverdichtungsgebieten beläuft sich auf rund 1500 Wohneinheiten.
  • Seit 1993 ist das Potenzial von rund 5.000 auf 1.500 Wohneinheiten geschrumpft.
  • Die Flächengröße der Potenziale beläuft sich auf 45 ha und verteilt sich auf rund 450 Einzelflächen.
  • Die räumliche Verteilung des Potenzials konzentriert sich auf die randlichen Stadtbezirke.
  • In beiden Gebietstypen (Baulücken, Verdichtungsgebiete) lassen sich jeweils zur Hälfte Einfamilienhäuser und Geschoßwohnungen errichten.
  • Seit der letzten Erhebung 2011 wurden rund 260 Wohneinheiten in 92 Baulücken errichtet.
  • Gleichzeitig wurden 55 Flächen und damit 350 Wohneinheiten - in erster Linie aus städtebaulichen und funktionalen Gründen - aus dem Baulückenkataster gelöscht.

Baulücken - kartographisch dargestellt

Eine kartographische Übersicht von Hannovers Baulücken ist unter folgendem Link abrufbar: