Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Juli 2018
7.2018
M D M D F S S
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Auf Jobsuche?

Zuletzt aktualisiert:

Hannover baut

Bebauung des Marstalls – Baufeld West

Auf der Basis der Wettbewerbsergebnisse "HannoverCity2020+" wurde die Neugestaltung und die Bebauung der Kopfenden des Marstalls planerisch weiterentwickelt. Im Kontext mit der Erneuerung des Hohen Ufers und den Neubauten von VHS und Wohnbebauung an der Roßmühle soll der Bereich der Altstadt eine stärkere Belebung erfahren. Für die beiden Baufelder, die den Abschluss des Platzes zur City und zum Altstadtufer neu definieren und in der Schnittstelle zwischen Rotlichtviertel und Wohnquartier liegen, wurde jeweils ein hochbauliches Wettbewerbsverfahren durchgeführt.

Bebauung des Marstalls – Baufeld West: Mehrschossige Gebäude am Fluß Leine, über den eine steinerne Fußgängerbrücke führt. © LHH

Bebauung des Marstalls – Das Baufeld West markiert den Abschluss zum Leineufer und ergänzt den Abschluss der Altstadt.

Das Baufeld West

Dieses Baufeld markiert den Abschluss zum Leineufer und ergänzt den Abschluss der Altstadt. Die direkte Lage am Ufer und die neue, in Bau befindliche Uferpromenade bieten ein großes Potenzial für eine gastronomische Nutzung und hohe Wohnqualität.

Den Wettbewerb für das Gebäude, das ohne eigene Freiflächen unmittelbar im öffentlichen Raum positioniert ist, hat das Büro BKSP aus Hannover mit einem Entwurf für vier- und fünfgeschossige Gebäudeabschnitte gewonnen.

Aussehen

Die massiven Bauteile der Fassaden sind mit hellem Naturstein bekleidet. Der Naturstein lehnt sich in seiner Farbigkeit an die Natursteinbekleidung des Hohen Ufers an und korrespondiert mit den südlich anschließenden Putzfassaden der vorhandenen Gebäude (ehemalige Reithalle, VHS, Heilsarmee, etc.).

Goldfarbene metallische Faschen akzentuieren die Fassade und schaffen die Rahmen für "Paravents" in den Fensteröffnungen. Die metallischen Faschen/Paravents knüpfen an die Aluminium-Fassadenelemente des üstra-Gebäudes an. Die verschiebbaren Paravents an den Loggien zur Ost- und Westseite sind auf Glasscheiben aufgebracht, die den Verkehrslärm auf den Freisitzen bei Bedarf dämpfen.

Gewerbeflächen und Wohnungsbau

Der Neubau ist in ein gewerblich zu nutzendes Erdgeschoss und darauf aufgesetzte Wohngeschosse gegliedert. Im ca. 4,50 m hohen Erdgeschoss sind zum Marstall im Osten und zum Hohen Ufer im Westen ausschließlich Gewerbeflächen orientiert, im Norden sind Gewerbeflächen, Wohnungsfoyers sowie die Tiefgarageneinfahrt/-ausfahrt angeordnet.

Zum Marstall im Osten und zum Hohen Ufer im Westen sind den Wohnungen "Stadt"-Loggien als Freisitze vorgelagert. Punktuell ergänzend sind Loggien auch auf den Südseiten des Neubaus vorhanden.

Die Stellplätze werden in einer Tiefgarage untergebracht.

Den hochbaulichen Maßnahmen waren archäologische Grabungen vorgeschaltet, da das Grundstück im Verlauf der Mittelalterlichen Stadtmauer liegt.

Eckdaten des Projektes
Bauherr/Bauträger HOCHTIEF Building
Architekt/Entwurf BKSP, Hannover
Baubeginn
Baufertigstellung
2015
2018
Status Bezugsfertig ab Mitte 2018
Investitionsvolumen ca. 12 Millionen Euro
Erdgeschossnutzung Gastronomie
Obergeschossnutzung ca. 24 Wohnungen
Energieeffizienz EnEV 2009 -30 % bzw. EnEV 2009 -15 %
Mechanische Be- und Entlüftung
Ökologische Aspekte Dachbegrünung und Photovoltaik
Barrierefreiheit gegeben
ÖPNV - Erreichbarkeit Stadtbahnstation Steintor
Stellplätze Tiefgarage