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Hannover baut

Neubau AHA

Die aha Abfallwirtschaft Region Hannover errichtet eine neue Betriebsstätte der Stadtreinigung in der Nordstadt.

Die aha Abfallwirtschaft Region Hannover errichtet eine neue Betriebsstätte der Stadtreinigung in der Nordstadt. Auf dem nördlichsten Grundstücksbereich der Flächen des ehemaligen Hauptgüterbahnhofes entstehen auf rund 13.500 m² Grundfläche insgesamt 5 neue Gebäudekörper.

Für den Neubau werden die beiden abgängigen Betriebsstätten City (Brühlstr.) und Nordstadt am neuen Standort (Gertrud-Knebusch-Str.) zusammengelegt. Der Wertstoffhof an der Sandstraße bleibt jedoch erhalten.

Über die neue Betriebsstätte werden zukünftig für zahlreiche Stadtteile im Norden der Landeshauptstadt Hannover die Stadtreinigung und der Winterdienst organisatorisch abgewickelt. Auf dem Grundstück werden nach Fertigstellung ca. 110 Fahrzeuge untergebracht, gewartet und auch gewaschen werden können. Hierzu gehören Kehrmaschinen, Trecker, Unimog und Transportfahrzeuge oder auch Streufahrzeuge einschließlich der Schneepflüge für den Winterdienst. Auch das erforderliche Streugut für den Winterdienst der beiden Betriebsstätten kann hier gelagert werden.

Kernstück der neuen Betriebsstätte ist das neue Büro- und Verwaltungsgebäude: Insgesamt finden zukünftig rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Standort neue Sozialräume (Umkleide, Duschen) und einem Aufenthaltsraum mit Teeküche und Lagerraum vor. Zusätzlich werden Büroräume für die Betriebsstättenverwaltung errichtet.

Die Stellplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in einem separaten Parkhaus auf dem Grundstück vorgehalten. Dieses Parkhaus schließt parallel zu den Bahngleisen an eine große Abstellhalle an. Hierdurch gelingt es, zur Bahnseite ein geschlossenes Fassadenbild zu erreichen. Alle Gebäudekörper sind als Flachdach mit extensiver Begrünung vorgesehen. Die unterschiedlichen Höhenlinien der Gebäude mit ca. 5 m, ca. 9 m und ca. 12 m werden durch die einheitliche Gestaltung der Fassaden betont und so die Wirkung als Ensemble verstärkt. Für die Architektur zeichnet das Büro Spiekermann GmbH aus Düsseldorf verantwortlich.

Zur neuen Erschließungsstraße im Westen (Gertrud-Knebusch-Straße) sind das Büro- und Sozialgebäude sowie die Werkstatt orientiert, dazwischen mittig platziert ist der Haupteingangsbereich. Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, das Gelände insgesamt einzuzäunen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelangen über eine separate Zufahrt in das Parkhaus.

Das ambitionierte Ziel der neuen Betriebsstätte ist es, beim Bau und im Betrieb Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten attraktiv umzusetzen. Das Büro- und Sozialgebäude wird deshalb im Passivhausstandard errichtet. Dafür erhält aha eine Förderung durch die enercity Proklima Fonds. Die erforderliche Energie zum Heizen und Kühlen kommt aus einem 100 m tiefen Erdwärmesondenfeld unter dem Parkdeck. Auf einem Teil der Gebäude wird Photovoltaik zur Eigenstromversorgung installiert und das Regenwasser wird in Regenbecken gesammelt und zur Nutzung des Wasserbedarfes bei der Reinigung der Kehrmaschienen eingesetzt. Zusätzlich wird der Einstieg in die Elektromobilität mit zunächst 11 Ladesäulen á 22 KW mit je 2 Ladepunkten aktiv umgesetzt. Aufgrund der Nachhaltigkeit und dem ganzheitlichen energetischen Konzept wird das Projekt im Rahmen der Leuchtturm-Richtlinie von der Klimaschutzleitstelle der Region Hannover gefördert.

Mit Fertigstellung der neuen Betriebsstätte, voraussichtlich Ende 2019, entsteht ein weiterer wichtiger Baustein zur Revitalisierung der Flächen des ehemaligen Hauptgüterbahnhofes, der sich sehr gut in diese Gemengelage der Nordstadt einfügt.

Eckdaten des Projekts:
Bauherr / Bauträger:   aha Abfallwirtschaft Region Hannover
Architekt / Entwurf: Büro Spiekermann GmbH Consultin Engineers, Fritz-Vomfelde-Str. 12, 40547 Düsseldorf
Baubeginn: 2. Quartal 2018
Baufertigstellung: Ende 2019
Status: im Bau
Investitionsvolumen: keine Angabe
Nutzung: Betriebsstätte der Stadtreinigung mit Werkstatt, Abstellhalle, Kehrgrubenentladung, Büro und Sozialräumen
Energieeffizienz und Ökologische Aspekte: Geothermie, Passivhausstandard, E-Mobilität Stufe 1. und 2. Stufe vorbereitet, Regenwassernutzung und Dachbegrünung
ÖPNV-Erreichbarkeit: Stadtbahnhaltestelle und Bushaltestelle in ca. 600 bis 800 m Entfernung (Engelbosteler Damm)
Stellplätze: Parkhaus für MitarbeiterInnen ca. 100 Stellplätzen / zuzügl. Stellplätze für Betriebsfahrzeuge im EG