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Hannover baut

Studentenwohnheim in der Chicago Lane

Wohnraum für Studierende und Auszubildende

Ansicht von Westen, Stand 15.08.2017 © Landeshauptstadt Hannover

Ansicht von Westen, Stand 15.08.2017

Zur Expo 2000 wurde das EXPO-Ost-Gelände erschlossen und durch die Länderpavillons genutzt. Mit der 2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1563 aus dem Jahr 2003 wurde die Nachnutzung der Flächen geregelt. Ziel war die Entwicklung eines hochwertigen Gewerbestandorts. Dieses Planungsziel wurde teilweise erreicht.

Zugleich wurde an der EXPO-Plaza erfolgreich die Fakultät "Medien, Information und Design" der Fachhochschule Hannover (FHH) etabliert. Damit wurde der Entwicklungsanreiz geweckt, in der Nähe der Hochschule Wohnmöglichkeiten für Studierende zu errichten. Ein Investor hat die Flächen südlich der Chicago Lane, auf denen sich zur EXPO 2000 der Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate befand, mit dem Ziel erworben, die unbebauten Flächen als "Wohnen für Studierende" zu entwickeln. Für das Baugrundstück liegt der Entwurf für zwei Wohnheime vor. Mit dieser Entwicklung der Fläche ergibt sich für die Landeshauptstadt Hannover die Chance, Wohnen und Studieren in unmittelbarer Nähe anbieten zu können – noch dazu in attraktiver Lage am Naherholungsraum Kronsberg. Mit dem Bebauungsplan 1563, 7. Änderung, hat die Stadt Hannover die Voraussetzung für den Bau der Studentenwohnheime geschaffen.

Seit 2011 ist auch die Fakultät III – Medien, Information und Design auf der EXPO-Plaza angesiedelt, die sich seitdem mit mehreren tausend Studierenden am Standort etabliert hat. Damit ist das Interesse geweckt worden, in der Nähe der Fachhochschule Wohnmöglichkeiten für Studierende zu schaffen. Aktuell ist wegen fehlender Wohnangebote im Umfeld der Studienbetrieb mit beträchtlichem An- und Abreiseverkehr verbunden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Unterkünften für Studierende im gesamten Stadtgebiet erscheint es sinnvoll, verfügbare Potentiale für den Neubau von Wohnheimen im Umfeld der Hochschulstandorte zu identifizieren und zu nutzen.

Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende und Studierende

In den letzten Jahren hat sich die berufliche Ausbildung junger Menschen vielseitig verändert. Neben dem klassischen Studium hat die duale Ausbildung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sowohl das kombinierte Studium mit paralleler betrieblicher Ausbildung als auch die berufsbegleitende Ausbildung (schulischer Blockunterricht, gekoppelt an die betriebliche Ausbildung) nehmen dabei größere Anteile ein. Von jungen Menschen wird diesbezüglich ein hoher Grad an Flexibilität und Mobilität verlangt. Das betrifft nicht nur Studierende, sondern in gleichem Maße auch Auszubildende, die für ihre berufliche Ausbildung oft einen Wohnortwechsel in Kauf nehmen müssen. Aus diesem Grund ist es erklärtes Ziel, dass die geplanten Wohnheime nicht nur für Studierende, sondern generell für junge Menschen zur Verfügung stehen, die sich in der Ausbildung befinden und für diese Zeit bezahlbaren Wohnraum benötigen, unabhängig von der Art der beruflichen Ausbildung. Dieses Ziel korrespondiert mit dem Förderprogramm der Region Hannover "Wohnraumförderung Studierende und Auszubildende" und dem entsprechenden Richtlinienbeschluss der Regionsversammlung vom 15.12.2015, wonach für die Schaffung von Wohnraum für Studierende und Auszubildende von der Region Hannover Zuwendungen gewährt würden.   

Eckdaten des Projekts

Investor: Avia Rent Capital Management S.à r.l.

Projektierung: bauplan GmbH

Planung: KSliving GmbH

Baubeginn: Sommer 2016

Baufertigstellung: Ende August 2017

Bezugsfertigkeit: ab 01.09.2017

Investitionsvolumen: ca. 13,5 Millionen Euro

Barrierefreiheit: ist im Erdgeschoss gegeben

ÖPNV-Erreichbarkeit: In der Nähe, ca. 500m bis zur Stadtbahnlinie 6 und wenige Meter bis zur Haltstelle der Buslinien 340 und 341

Wohneinheiten: 204 WE

PKW-Stellplätze: 73 Stpl.

Fachbereich Planen und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Hannover

Luftbild Innenstadt mit Blick über Kröpcke und Oper © Landeshauptstadt Hannover