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Zukunftsbild Starke Wirtschaftsregion mit Zukunftsprofil

Das Zukunftsbild

Die Zielvorstellung bis 2025

Die Vielzahl und die herausragende Qua­lität unterschiedlicher Landschafts­räume prägen das Gebiet der Region als lebens­werte und durchgrünte Stadtregion. Sie bietet Wälder und Seen, Berge und fla­ches Land ebenso wie eine große biologi­sche Vielfalt. Diese Freiräume zu schützen ist daher besonders wichtig. Die natürli­chen Lebensgrundlagen zu erhalten, eine hohe Lebensqualität und naturnahe Erho­lungsangebote zu sichern sowie die Kul­turlandschaft als historisches Erbe zu be­wahren, sind vorrangige Ziele.

Die vielfältige Naherholungslandschaft, die das Gebiet der Region Hannover den hier lebenden Menschen bietet, soll weiter ge­stärkt werden, da sie die Lebensqualität sowie den Erholungs- und Freizeitwert der Region entscheidend prägt. Marken, wie die „Gartenregion“, die „FAHRRAD­REGION“ und der „Grüne Ring“, stehen für diese besondere Qualität der Region – ebenso wie prägende Natur­räume wie die Leine mit ihrer Auenland­schaft, die die Region als blaues Band durchzieht. Dabei ist es wichtig, die vielfäl­tigen Nutzungsin­teressen zu steuern, Na­turschutz und Naherholung in Einklang zu bringen sowie Naherholung möglichst na­turverträglich zu gestalten. Aufgaben zu teilen und die Be­sonderheiten einzelner Landstriche her­auszustellen, soll hierbei helfen. Die durchgrünte Stadtregion soll sich auch in den Städten abbilden: Grün­flächen, die bis in die Orte hineinreichen, innerstädtische Freiräume sowie „grüne“ Brachflächen, die bewusst aufgewertet werden, damit sie von den Menschen für Erholung und Frei­zeitaktivitäten genutzt werden können. Der Zugang zu den Erholungsräumen soll für alle Bevölkerungsgruppen sicher, umwelt­verträglich und ohne eigenes Auto möglich sein.

Sowohl die ökologischen Funktionen als auch die Erholungsfunktionen sollen durch eine konsequente Vernetzung von Frei- und Erholungsräumen gefördert und ge­stärkt werden. Dies dient gleichzeitig dem Klimaschutz und unterstützt eine Anpas­sung an die Folgen des Klimawandels.

Der erforderliche Ausbau der Erneuerba­ren Energien wird das gewohnte Bild der Kulturlandschaft deutlich verändern. Bei der Standortwahl für neue Windparks und für andere Erneuerbare Energien sollen die Belange von Natur- und Landschafts­schutz und auch die Belange der Erho­lungsräume und -funktionen berücksichtigt und mit den Zielen des Klimaschutzes in Einklang gebracht werden.

Die Landwirtschaft prägt und gestaltet nach wie vor die Kulturlandschaft im Ge­biet der Region Hannover. Ihre Bedürf­nisse sollen bei Diskussionen um Flä­chenverbrauch und Freiraumsicherung berücksichtigt werden. Eine stärker ökolo­gisch orientierte Wirtschaftsweise der bäuerlichen Landwirtschaft ist die Voraus­setzung für eine gesunde Lebensmittel­produktion, die Schonung der Umwelt so­wie ein Beitrag zur Pflege der Kulturland­schaften und zur lokalen Wertschöpfung.