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Auf einer Holzwand im Freien mit der Überschrift "Prototypenwerkstatt und Platzlabor" sind zahlreiche Bilder und Vorschläge zur Umgestaltung des Steintorplatzes befestigt. © LHH (Geoinformation)

Bürgerbeteiligung zum Steintor

"Steintor-DNA" entschlüsselt

Bürgerbeteiligung zum Steintor

Beteiligungsprozess und Ergebnis: Konstruktiver Dialog führt zur "Steintor-DNA"

In einem Saal moderieren zwei Männer vor vollbesetzten Stuhlreihen eine Informationsveranstaltung zur zukünftigen Gestaltung des Steintors. Im Hintergrund eine große Leinwand, auf der Informationen projiziert werden. © LHH

Reges Interesse beim Steintor-Forum

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat 2017 die Durchführung eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses zur Umgestaltung des Steintorplatzes beschlossen. Interessierte waren eingeladen, sich mit ihren Ideen in den Beteiligungsprozess über die Zukunft des Steintors einzubringen. Von Juni 2018 bis November 2018 fanden verschiedene Aktionen statt, um schrittweise ein gemeinsam getragenes Verständnis von der Zukunft des Steintors zu erarbeiten („Steintor-DNA“). Es wurde ein offener und konstruktiver Dialog mit verschiedensten Personengruppen geführt. Davon berichtet auch die erste Ausgabe der „Steintor-Zeitung“ (I/II):

Steintor-DNA

Das Beteiligungsverfahren ist zwischenzeitlich abgeschlossen, die gemeinsam erarbeitete „Steintor-DNA“ liegt vor und besteht aus zwei Teilen. Die Steintor-Werte beschreiben übergeordnete Qualitäten, für die das Steintor im Kontext der anderen Plätze und Freiräume in der hannoverschen Innenstadt in Zukunft aus Bürger*innensicht stehen soll.

Die Steintor-Leitlinien umfassen gestalterische Empfehlungen aus der Bürgerbeteiligung zu vier Themenfeldern – Raumstruktur, Grün, Nutzung und Mobilität. Die „Steintor-DNA“ können Sie der zweiten Ausgabe der Steintor-Zeitung (II/II) ab Seite 19 entnehmen:

Diese „Steintor-DNA“ wurde aktuell noch um die Anregungen der Bürger*innen aus dem letzten öffentlichen Forum vom 04.02.2019 ergänzt. Die Ergebnisse werden ab Februar 2019 in den politischen Gremien diskutiert. Der Ratsbeschluss dazu wird für Mai 2019 erwartet.

Bürgerbeteiligung Online/Ausstellung in der Bauverwaltung

In Zusammenarbeit mit dem Büro Zebralog (Berlin/Bonn) wurde für den Beteiligungsprozess eine eigenständige Onlineseite erstellt. Auf www.steintor-dialog.de wird über die bisher bereits durchgeführten Aktionen des Beteiligungsverfahrens ausführlich berichtet.

Informationen zum Prozess und zu den Ergebnissen werden derzeit auch in einer Ausstellung im Erdgeschoss (Foyer) der Bauverwaltung gezeigt. Besuchen Sie uns gerne (Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, 30159 Hannover / Mo.-Fr. von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr).

Freiraumplanerischer Wettbewerb

Ab Sommer 2019 werden sechs bis acht Planungsbüros auf Grundlage der „Steintor-DNA“ in einem Wettbewerbsverfahren konkrete Gestaltungsvorschläge für das Steintor entwickeln.

Auch für das Wettbewerbsverfahren sind weitere Beteiligungsmöglichkeiten vorgesehen. Damit wird sichergestellt, dass die Anliegen und Ideen der Bürger*innen von den Planungsbüros angemessen aufgegriffen und umgesetzt werden. Hierzu sind zwei weitere Veranstaltungen geplant:

In der ersten öffentlichen Veranstaltung sollen sich die Büros selber vorstellen (Termin noch vor den Sommerferien 2019).

In der zweiten öffentlichen Veranstaltung sollen die von den Büros erstellten Wettbewerbsentwürfe präsentiert und Rückfragen der Bürger*innen dazu ermöglicht werden (voraussichtlich III. Quartal 2019).

Dann erhalten die Büros noch einmal die Gelegenheit, ihre Entwürfe zu überarbeiten. Die finalen Entwürfe werden dann erneut der Öffentlichkeit in einer weiteren Veranstaltung präsentiert (am Abend vor der entscheidenden Jurysitzung / IV. Quartal 2019).

Im Anschluss werden die Arbeiten ebenfalls in der Bauverwaltung öffentlich ausgestellt, diese Ausstellung bildet dann den Abschluss des gesamten Beteiligungsprozesses.

Sofern der Rat der Landeshauptstadt Hannover im Haushalt 2021/2022 die erforderlichen Haushaltsmittel bereitstellt und die öffentliche Ausschreibung der Arbeiten akzeptable Ergebnisse hervorbringt, könnte mit dem Umbau der Fläche noch in 2022 begonnen werden.