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Einzelhandels- und Zentrenkonzept

Neuaufstellung 2017/2018

Neues Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Hannover in Aufstellung – Beteiligung erwünscht!

Eine gute Versorgung mit Einkaufsmöglichkeiten in erreichbarer Nähe ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für das Leben in der Stadt. Die Verteilung von Standorten des Einzelhandels wird in Hannover vorausschauend geplant und umgesetzt. Dafür ist ein städtebauliches Konzept erforderlich.
Ein umfassendes Einzelhandels- und Zentrenkonzept wurde erstmals vor etwa zehn Jahren erarbeitet und im Februar 2011 von der Ratsversammlung beschlossen. Das städtische Konzept ist mit dem regionalen Einzelhandelskonzept abgestimmt, so dass die Einzelhandelsentwicklung in regionaler Kooperation erfolgt.
In den letzten Jahren hat Hannover eine dynamische Stadtentwicklung erfahren. Wachstums- und Wandlungsprozesse stellen die Stadtplanung vor Herausforderungen und machen es erforderlich, Planungskonzepte auf den Prüfstand zu stellen. Das gilt auch für den Einzelhandel. Die zunehmende Digitalisierung, fortschreitende Umstrukturierungs- und Konzentrationsprozesse im Handel und neue rechtliche Anforderungen (z.B. aus der Novellierung des Baugesetzbuches, durch höchstrichterliche Rechtsprechung zum Einzelhandel sowie geänderte  Vorgaben aus den Raumordnungsprogrammen des Landes Niedersachsen und der Region Hannover) machen eine Aktualisierung und Neuauflage der städtischen Einzelhandelskonzeption notwendig.  

Die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts ist deshalb ein wichtiges Zukunftsvorhaben der Stadt (als Referenzprojekt) in das Stadtentwicklungskonzept Mein Hannover 2030 aufgenommen worden.

Wesentliche Bestandteile des neuen Konzeptes sind:

  • die Überprüfung der Ziele und Grundsätze des bisherigen Konzeptes
  • die Untersuchung der räumlichen und strukturellen Auswirkungen der Digitalisierung und des Online-Handels
  • die Aufstellung eines Nahversorgungskonzeptes zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfes
  • die Überprüfung der "Hannoverschen Liste" der zentrenrelevanten und nicht zentrenrelevanten Sortimente
  • konzeptionelle Aussagen zur stadträumlichen Steuerung von Standorten für Vergnügungsstätten
  • Übereinstimmung mit den Zielen der Landes- und Regionalplanung

Die Landeshauptstadt hat das Gutachterbüro CIMA Beratung und Management GmbH aus Lübeck beauftragt, einen Konzeptentwurf zu erarbeiten. Die Arbeiten wurden im März 2017 begonnen und sollen voraussichtlich im Herbst 2018 abgeschlossen werden.

Bürgerbeteiligung online 

Eine umfangreiche Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, der ortsansässigen Händlerschaft, der Politik und von Fachleuten aus verschieden Institutionen ist Bestandteil des Verfahrens. Die Möglichkeit zur Beteiligung wird online angeboten.

Auf der Projekthomepage www.einzelhandelskonzept-hannover.de steht unter der Rubrik „Mitmachen“ eine Umfrage bereit, mit der eine Beurteilung des vorhandenen Einzelhandels im persönlichen Umfeld vorgenommen werden kann. Ebenso sind  Verbesserungsvorschläge möglich und erwünscht. Die Homepage bietet darüber hinaus Informationen über Stand und Inhalt des Planungsprozesses.

Nach Abschluss des Aufstellungsverfahrens wird der Konzeptentwurf den Stadtbezirksräten und den Ratsgremien zur Beratung in öffentlichen Sitzungen und zur Beschlussfassung vorgelegt.

Anregungen und Fragen zum Einzelhandels- und Konzept sowie zum Aufstellungsverfahren können an folgende E-Mail Adresse gerichtet werden: 61.15@Hannover-Stadt.de