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Region Hannover

Ankauf von Belegungsrechten im Wohnungsbestand

Die Richtlinie zum Erwerb von Belegungsrechten an Wohnungen im Wohnungsbestand der regionsangehörigen Städte und Gemeinden eröffnet weitere Förderungsmöglichkeiten neben den möglichen Förderungen im Rahmen des Wohnraum­förder­programmes der Region Hannover und des Zuschusses zur Wohnraumanpassung.

Ziel ist die Sicherung von Mietwohnraum für einkommensschwache und sozial benachteiligte Haushalte mit besonderen Zugangsschwierigkeiten zum Wohnungsmarkt. Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Eigentümerinnen und Eigentümer beziehungsweise Verfügungsberechtigte von ungebundenem Mietwohnraum im Wohnungsbestand.

Was wird gefördert?

a) Ungebundener Mietwohnraum, der die in der Richtlinie genannten Mindestvoraussetzungen erfüllt, gegebenenfalls kombiniert mit

b) Maßnahmen zur Wohnraumqualifizierung und –anpassung

c) Im Rahmen des Untermietmodells Verwaltungskostenzuschuss für sozialen Träger als Zwischenmieter möglich

Wie wird gefördert?

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt als Einmalbetrag nach Abschluss eines Mietvertrages und erfolgtem Bezug der Wohnung. Die Höhe der Förderung beträgt 1,50 Euro pro qm Wohnfläche und Monat der gewählten Bindungslaufzeit. Zusätzlich können Maßnahmen zur Wohnraumqualifizierung beziehungsweise –anpassung mit maximal 5.000 Euro je angebotener Wohnung gefördert werden.

Soll die Wohnung im Rahmen des Untermietmodells an einen sozialen Träger zwischenvermietet werden, der den Wohnraum mit Personen aus dem betreffenden Personenkreis belegt, kann dieser einen Zuschuss zu den Verwaltungskosten beantragen.

Welche Bindungen entstehen durch die Förderung?

a) Belegungsbindungen

Die Eigentümerin oder der Eigentümer beziehungsweise Verfügungsberechtigte räumt der Region Hannover das Belegungsrecht an dem geförderten Wohnraum für einen Zeitraum zwischen 5 und 30 Jahren ein. Werden gleichzeitig Maßnahmen zur Wohnraumqualifizierung beziehungsweise –anpassung gefördert, beträgt die Mindestbindungsfrist 10 Jahre. Geförderter Mietwohnraum darf für die Dauer der Bindungslaufzeit nur an Personen mit geringem Einkommen vermietet werden. Die Einhaltung der Einkommensgrenzen ist durch den Mieter mit einem von der Kommune ausgestellten Wohnberechtigungsschein (B-schein) nachzuweisen.

b) Mietbindungen

Die Nettokaltmiete darf die ortsübliche Vergleichsmiete in der jeweiligen regionsangehörigen Stadt oder Gemeinde gemäß gültigem qualifizierten Mietspiegel für die Dauer der Bindung nicht übersteigen. Mietverträge sind in der Regel unbefristet und mit natürlichen Personen abzuschließen (Ausnahme: Untermietmodell)

Wie können Sie die Förderung beantragen?

Förderanträge sind vor dem Abschluss eines Mietvertrages und gegebenenfalls vor Beginn der Qualifizierungs- und Anpassungsmaßnahmen bei der Region Hannover zu stellen. Sollten Sie Interesse an einer Förderung im Rahmen des Ankaufs von Belegungsrechten haben, besteht natürlich auch gerne die Möglichkeit einer persönlichen Beratung beim Team Zentrale Fachbereichsangelegenheiten und Wohnraumförderung der Region Hannover.

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