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Aktualisierung des Lokalen Integrationsplans

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Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Inklusion, Integration und Teilhabe

Kurzbeschreibung:

Im Jahr 2008 wurde erstmalig ein Lokaler Integrationsplan für die Landeshauptstadt Hannover vorgelegt. Voran gegangen waren ca. zwei Jahre intensiver Arbeit aller Akteur*innen innerhalb der Stadtverwaltung, der zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bürger*innen. Zehn Jahre sind seit der Veröffentlichung vergangen und es sind viele Projekte und Maßnahmen zu seiner Umsetzung realisiert worden. Vor dem Hintergrund kommunaler, gesellschaftlicher und internationaler Veränderungsprozesse ist heute eine Prüfung bzw. Aktualisierung des Lokalen Integrationsplanes angezeigt. 

Auf kommunaler Ebene hat das Stadtentwicklungskonzept „Hannover 2030“ neue Strukturen, Formate und Erkenntnisse geschaffen, die es nötig machen, bestehende Leitlinien und Konzepte im Bereich der Integration anzupassen. Innerhalb des Themenfeldes „Integration und Inklusion“ wurde formuliert, dass Hannover sich weiterhin als ‚weltoffene und diskriminierungsfreie Einwanderungsstadt versteht und die Partizipationskultur für alle Bevölkerungsgruppen stärkt‘ (Hannover 2030, S.53). Um diese Zielformulierung zu konkretisieren und zu realisieren, müssen zum einen die konkreten Maßnahmen und Handlungsansätze innerhalb der Stadtverwaltung in den Blick genommen werden, zum anderen gilt es die Interessen von Alt-Eingesessenen und Neueingewanderten so zu vereinen, dass langfristig der gesellschaftliche Frieden erhalten bleibt und zugleich ein gelingendes Leben jeder/jedes Einzelnen ermöglicht wird.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • ist eine weltoffene, diskriminierungsfreie Einwanderungsstadt mit einer Willkommenskultur, die von der gesamten Stadtgesellschaft getragen wird.
  • lebt durch eine starke Partizipations- und Beteiligungskultur – in allen Bevölkerungsgruppen.
  • lebt durch die aktiven Quartiere mit guten sozialen, technischen und gesundheitsorientierten Infrastrukturen, die gemeinsam mit den Einwohner*innen vor Ort entwickelt werden.
  • ermöglicht allen Menschen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und aktives Leben in Gemeinschaft in lebendigen Quartieren.

Ziele für 2019:

  • Verwaltungsseitige und zivilgesellschaftlicher Rückblick auf 10 Jahre LIP
  • Auftaktveranstaltung
  • Einstellung des Projektteams
  • Einrichtung einer Projektstruktur innerhalb der Stadtverwaltung
  • Einrichtung von Expert*innengruppen für die sechs Handlungsfelder der LIP (Zivilgesellschaft und Verwaltung)
  • Einbindung der I-Beiräte
  • Aufbau von Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen
  • Erstellung des Grundlagenpapiers

Zeitplanung:

  • Prozess ist auf zwei Jahre angelegt
  • Bis Ende August 2019 verwaltungsseitiger und zivilgesellschaftlicher Rückblick
  • Auftaktveranstaltung im Anfang September 2019
  • 1.7.2019 vollständiges Projektteam, ab dann Aufbau der Projektstrukturen

Absehbare Kosten:

  • 170.000 € pro Jahr (2019 und 2020)
  • Zusätzlich in 2019: 130.000 € aus GFZ-Mitteln

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Beschluss des Internationalen Ausschusses vom 18.10.2018 (DS 2136/2018)
  • OPA und Verwaltungsausschuss

Externe Partner*innen:

  • Integrationsbeiräte
  • Migrant*innenselbstorganisationen
  • Staatliche Behörden (u.a. Polizei)
  • Region Hannover
  • Religionsgemeinschaften
  • Ehrenamtorganisationen
  • Vereine, Verbände und Gewerkschaften
  • Schul- und Jugendorganisationen

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Regelmäßige Information
  • Einbindung der Bürger*innen in partizipativen Prozessen