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Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung – stadtweit fördern

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Stadtteil

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Inklusion, Integration und Teilhabe

Kurzbeschreibung:

Ziel der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die eine selbstständige Lebensführung unabhängig von Lebensalter, Geschlecht, sozialer Lage, ethnischem Hintergrund und vom Grad der pflegerischen Versorgung ermöglichen.

Durch die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung der stadtbezirklichen Netzwerke für Senior*innen, der Planungsrunde Seniorenarbeit und alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung, der Trägergruppe stadtweite Altenhilfe / offene Seniorenarbeit, der Fachgruppe alter(n)sgerechte Quatiersentwicklung / Soziale Arbeit, der Fachgruppe Wohnungsunternehmen sowie der Fachgruppe Vielfalt leben sollen stadtweit die Infrastruktur vor Ort sowie das Miteinander und Engagement der Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier gefördert werden. Verlässliche Nachbarschaften sollen auf- und ausgebaut, Begegnungen im Quartier ermöglicht sowie Information und Beratung zu vorpflegerischen und pflegerischen Fragen angeboten werden.

Überordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • lebt durch die aktiven Quartiere mit guten sozialen, technischen und gesundheitsorientierten Infrastrukturen, die gemeinsam mit den Einwohner*innen vor Ort entwickelt werden.
  • ermöglicht allen Menschen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und aktives Leben in Gemeinschaft in lebendigen Quartieren.
  • bietet familiengerechte Informationen und Infrastrukturen in den Quartieren, die die Eigenständigkeit und Selbstorganisation von Familien unterstützt.
  • bezieht maßgeblich die geschlechterspezifischen Bedarfe in Planungs- und Gestaltungsprozesse ein und lässt viel Raum für Mitgestaltung.
  • sichert die Grundbedürfnisse von Menschen, die von Armut betroffen sind, und fördert den Zugang zu Teilhabeangeboten durch ein breites, verlässliches Netz und Lots*innen im Quartier.
  • hat eine gute, wohnortnahe Versorgung.
  • hat gut funktionierende und versorgte Quartiere, die vom konstruktiven Dialog aller Akteur*innen vor Ort gestärkt werden.
  • schafft den Rahmen für selbstbestimmtes, inklusives Leben aller.

Ziele für 2019:

  • Das erfolgreiche – und bei den Akteur*innen vor Ort anerkannte – Konzept der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung wird fortgesetzt und ausgebaut. Weitere Quartiere sollen diesem – oder daran ausgerichteten – Konzepten folgen.
  • Die stadtbezirklichen Netzwerke für Senior*innen werden entsprechend der Untersuchungsergebnisse des Projekts „Synergien vor Ort“ der Bertelsmann Stiftung weiterentwickelt, um die alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung stadtweit zu fördern.
  • Die stadtweite Planungsrunde Seniorenarbeit und alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung sowie die dazugehörige Trägergruppe stadtweite Altenhilfe / offene Seniorenarbeit, die Fachgruppe alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung / Soziale Arbeit, die Fachgruppe Wohnungsunternehmen und die Fachgruppe Vielfalt leben werden entsprechend der Untersuchungsergebnisse des Projekts „Synergien vor Ort“ der Bertelsmann Stiftung weiterentwickelt, um die Netzwerke in Richtung „Netzwerke alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ klarer zu strukturieren, die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten und die alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung stadtweit zu fördern und zu koordinieren.

Zeitplanung:

  • Weiterentwicklung stadtbezirkliche Netzwerke für Senior*innen           ab 1. Quartal 2019
  • Weiterentwicklung Planungsrunde Seniorenarbeit und alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung      ab 2. Quartal 2019
  • Weiterentwicklung Fachgruppen der Planungsrunde Seniorenarbeit und alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung          ab 2. Quartal 2019 

Absehbare Kosten:

Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Infodrucksache 0025/2014 – Quartiersentwicklung für alter(n)sgerechtes Leben und Wohnen in Hannover
  • Infodrucksache 1041/2017 – Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung – Bericht nach dreijähriger Erprobungsphase

 Externe PartnerInnen:

  • Wohlfahrtsverbände
  • Kirchengemeinden
  • Seniorenbeirat
  • Stationäre Einrichtungen
  • Sozialstationen / ambulante Dienste
  • Wohnungswirtschaft
  • Multiplikator*innen der Stadtbezirke
  • Bürgerschaftlich Engagierte

 Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Informationsveranstaltungen
  • Portal der Landeshauptstadt
  • Austausch mit anderen Kommunen
  • Austausch iRd Pflegetisch und der Pflegekonferenz
  • Presseberichte und Fachbeiträge Fachvorträge