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Bildungsbüro

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Bildung und Kultur

Kurzbeschreibung:

Die Bildungsinfrastruktur ist ein wesentliches Kriterium für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt wie für ihre Standortattraktivität – gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderungssituation und der generell wachsenden Bevölkerungszahl in Hannover. Individueller Bildungserfolg hängt auch von der nahtlosen Gestaltung der Übergänge von der Kindertagesstätte in die Grundschule, in die weiterführende Schule, in Ausbildung, Studium und Beruf ab.

Grundlage für die Umsetzung der Bildungsregion Hannover ist das Rahmenkonzept für Bildungsregionen in Niedersachsen (siehe http://www.mk.niedersachsen.de/startseite/bildungsregionen_niedersachsen/bildungsregionen-in-niedersachsen--150302.html).

Das Bildungsbüro als operative Einheit der Bildungsregion Hannover beteiligt alle relevanten BildungspartnerInnen und fungiert als Schnittstelle zur Landesadministration. Dazu ist das Bildungsbüro sowohl mit kommunalen MitarbeiterInnen als auch mit zwei Landesbediensteten (zwei 0,5 LehrerInnenstellen für die Bildungskoordination) besetzt.

Ziel der Maßnahme ist es, die Bildungsbiografien Einzelner zu stärken und zu unterstützen. Dies geschieht in Kooperation mit dem Land Niedersachsen. Es wird ein Bildungsmanagement etabliert, das eine Koordination von BildungspartnerInnen und -maßnahmen ermöglicht. Des Weiteren wird eine Netzwerkstruktur entwickelt, in der sich jeweils alle relevanten BildungsakteurInnen anlass- und themenbezogen abstimmen. Darüber hinaus wird an der (Weiter-)Entwicklung eines Bildungsmonitorings gearbeitet, das Grundlage für Bedarfe und die Feststellung der Wirksamkeit von Maßnahmen ist.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • bietet eine integrierte und inklusive sowie nachfragegerechte Bildungsinfrastruktur, die die individuelle Bildungsbiografie unabhängig von der Herkunft und den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt zur städtischen Identität macht.
  • ermöglicht Bildung für alle von der Kindertagesstätte bis ins Erwachsenenalter.

Ziele für 2017 und 2018:

  • Vorgesehen ist die Etablierung eines datenbasierten Bildungsmonitoring und eines darauf basierenden Bildungsmanagements, über das dann Daten- und Angebotslücken aufgezeigt werden können, um ggf. bedarfsgerechte Maßnahmen zu entwickeln. Dieses wird im Rahmen des Bundesprojektes "Bildung integriert" gefördert. Darüber hinaus sollen die vorhandenen Schwerpunkte im Bereich der Beratungsangebote zu den Themen Erstberatung von schulpflichtigen Flüchtlingskindern und Kindern aus EU-Zuwanderung erweitert bzw. angepasst werden und die Beratung im Handlungskontext inklusiver Bildung, insbesondere für die Zielgruppe schulpflichtiger Kinder, bei Bedarf angepasst werden. 

Zeitplanung:

  • Einrichtung der ersten Stelle Bildungskoordination: Februar 2016
  • Einrichtung der zweiten Stelle Bildungskoordination: April 2016
  • Einrichtung der Stelle Bildungsmanagement: Juli 2016
  • Start Erstberatung für schulpflichtige Flüchtlingskinder/EU: August 2016
  • Start Einrichtung Bildungsmonitoring: Dezember 2016
  • Durchführung Veranstaltungen zur Schulanwahl in der VHS: 23. Januar 2017 und am 22. Januar 2018
  • Durchführung Bildungskonferenz "Grammatik machen wir später". Junge Neuzugewanderte - eine Herausforderung für die Schulen in Hannover: 13. November 2017, Sprengel Museum
  • Ein Regionalkonzept (schulische) Inklusion wird in einem Beteiligungsprozess entwickelt werden; eine Abstimmung (u.a. mit dem Inklusionsbeirat) wird bis Januar 2018 erfolgen
  • Das Beratungskonzept für schulpflichtige Flüchtlingskinder/EU-Zuwanderung wird kontinuierlich weiterentwickelt, das Konzept zur inklusiven Beschulung wird in einem Beteiligungsprozess entwickelt.

Absehbare Kosten:

50.000 €

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Beteiligt sind Schul- und Bildungsausschuss, Inklusionsbeirat, Jugendhilfeausschuss, Internationaler Ausschuss.

Externe PartnerInnen:

  • BildungsakteurInnen der formalen, non-formalen und informellen Bildung der Landeshauptstadt Hannover, Land Niedersachsen (insbesondere Kultusministerium und Landesschulbehörde) sowie die Region Hannover

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • AkteurInnentreffen aus dem Bildungsbereich zu unterschiedlichen Themen/Bildungskonferenzen: anlassbezogen und einmal jährlich bei Bildungskonferenz