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Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt

Kurzbeschreibung:

Hannover verfügt über eine hohe Lebens- und Freiraumqualität und ist seit Jahren die grünste der 50 größten Großstädte Deutschlands, gemessen an der Grünfläche pro EinwohnerIn. Die wachsende Stadt erfordert innovative Konzepte zur Sicherung dieser Qualität.

Das Freiraumentwicklungskonzept ist in Text und Karten ein mittel- bis langfristiges Planungsinstrument zur Sicherung und zukunftsfähigen Gestaltung des Grünflächensystems und ergänzt damit das Wohn- sowie das Gewerbeflächenentwicklungskonzept. Es definiert zukünftige Anforderungen von Gesellschaft und Umwelt, wie gute Erreichbarkeit, klimagerechte Gestaltung und inklusive Nutzbarkeit.

Ein Ziel- und Maßnahmenkonzept, das am Ende der verwaltungsinternen Abstimmung steht, soll mit Berufsverbänden, der Öffentlichkeit und der Politik diskutiert, den Ratsgremien zum Beschluss vorgelegt und anschließend sukzessive umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Freiraumentwicklungskonzept finden sich auf den Webseiten Stadtgrün 2030.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • gehört nach wie vor zu den grünsten Großstädten Deutschlands mit qualitätvoll entwickelten Grün- und Freiräumen, die von allen gleichberechtigt und eigenständig genutzt werden können.
  • hat ein ausgeglichenes und gesundes Stadtklima, ist auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt, pflegt eine klimaangepasste Stadtentwicklung und fördert die Widerstandsfähigkeit [Resilienz].
  • sichert das kulturelle Gartenerbe, erhält den hohen Pflegestandard, hat ein gestärktes und modernes Kleingartenwesen.
  • punktet mit einem hohen Maß an biologischer Vielfalt und hat seine Wälder für die kommenden Generationen erhalten, schützt sein Grundwasser, verhindert Überflutungen, geht sparsam mit Grund und Boden um und bietet saubere Böden zum Leben und Arbeiten.

Ziele für 2017:

  • Durchführung der geplanten Aktivitäten und Maßnahmen

Zeitplanung:

  • Leitbild: April 2017
  • Räumliches Konzept: April 2017
  • Maßnahmenschwerpunkte: Mai 2017
  • Beteiligungsphase: ab November 2017
  • Erstellung einer Drucksache: August 2018
  • Planung und Umsetzung von Maßnahmen: ab Frühjahr 2019

Absehbare Kosten:

  • in 2017/2018: 139.000 € (Sach- und Personalkosten, Planungskosten)
  • jährlich ab 2019: 427.000 € (Sach- und Personalkosten, Investitionen)

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Eine Vorabinformation des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen erfolgt im Oktober 2017.
  • Eine Drucksache ist für das August 2018 vorgesehen.

Externe PartnerInnen:

  • Die Berufs- und Naturschutzverbände werden im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eingebunden.

Beteiligung der Öffentlichkeit:

Das Beteiligungskonzept sieht folgenden Zeitplan vor:

  • Berufsverbände, Naturschutzverbände: November 2017
  • Moderierte Veranstaltung: 21. November 2017 in der VHS
  • Online-Beteiligung: November/Dezember 2017