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Hannoversche Wohnungsbauoffensive 2016: Wasserstadt Limmer

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Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch
  • Linden-Limmer

Handlungsfeld

  • Wohnen, Versorgen, Mobilität und Baukultur

Kurzbeschreibung:

Hannover ist eine wachsende Stadt, die Bevölkerungsentwicklungsprognose bis 2030 liegt derzeit bei einem Anstieg der Bevölkerung Hannovers um     3,7 %. Für breite Bevölkerungsgruppen soll zukunftssicherer, qualitätsvoller, bezahlbarer, inklusiver und weitgehend barrierefreier Wohnraum mit entsprechender Infrastrukturausstattung geschaffen und zur Verfügung gestellt werden.

Mit dem Wohnungsneubau und der Entwicklung der Wasserstadt soll zudem die Innenentwicklung gefördert werden, in dem eine Industriebrache durch gezielte Altlastensanierung wieder nutzbar gemacht wird. Zugleich sollen im Planungsprozess Dialogprozesse gestärkt werden.

Hierfür soll auf der Brache des ehemaligen Contiwerkes in Limmer ein Stadtquartier mit etwa 1600 bis 1800 Wohnungen und entsprechender Infrastruktur entstehen. Im Quartier wird ein zentraler Bereich ausgebildet, der sowohl die bestehenden als auch die neuen Wohnquartiere versorgt. Das Gebiet soll durch großzügige öffentliche Grünflächen gegliedert werden.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • bietet zukunftssicheren, qualitätsvollen, bezahlbaren, inklusiven und barrierefreien Wohnraum für alle Nachfragegruppen.
  • hat gut funktionierende und versorgte Quartiere, die vom konstruktiven Dialog aller AkteurInnen vor Ort gestärkt werden.
  • lebt durch die starken Zentren in den Stadtteilen.
  • hat eine gute, wohnortnahe Versorgung.
  • lebt durch die aktiven Quartiere mit guten sozialen, technischen und gesundheitsorientierten Infrastrukturen, die gemeinsam mit den EinwohnerInnen vor Ort entwickelt werden.
  • ermöglicht allen Menschen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und aktives Leben in Gemeinschaft in lebendigen Quartieren.

Ziele für 2017:

  • Im Jahr 2017 soll die technische Erschließung (ver- und entsorgende Medien) für den ersten Bauabschnitt und die dazugehörigen Baustraßen errichtet werden.
  • Ebenfalls im Jahr 2017 werden die ersten Bauanträge erwartet. Abhängig von der Entwicklungsdynamik im 1. Bauabschnitt soll der Runde Tisch im Jahr 2017 seine Arbeit für weitere Bereiche der Wasserstadt fortsetzen.

Zeitplanung:

  • Spatenstich / Erschließungsbeginn: 05.04.2017
  • Erschließung des 1. Bauabschnitts: 31.12.2017

Absehbare Kosten:

  • Die Bauleitplanung wird als Geschäft der laufenden Verwaltung nicht eigenständig abgebildet. Für die Anbindung des Gebiets an den öffentlichen Verkehrsraum entstehen Kosten in Höhe von ca. 400.000 €. Die Kosten der Erschließung trägt der Investor.
  • Weitere Kosten entstehen für Planung und Bau eines Frauen-KZ-Gedenkortes voraussichtlich in Höhe von ca. 250.000 €.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:          

Externe PartnerInnen:

  • Wasserstadt Limmer Projektentwicklung GmbH
  • Runder Tisch
  • Anwaltsplanung
  • städtebauliche und landschaftsplanerische BeraterInnen

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erfolgt über einen Runden Tisch mit zugeordneten Informationsveranstaltungen und im Rahmen der förmlichen Beteiligungsverfahren.
  • Vom 02.05.17 bis zum 01.06.17 wird die Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die Schallschutzwand an der Güterumgehungsbahn durchgeführt.