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Kulturhauptstadt 2025

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Bildung und Kultur

Kurzbeschreibung:

Hannover verfügt über ein reiches, kulturelles Angebot. Überregional strahlende Kultureinrichtungen wie das Sprengel Museum, die Herrenhäuser Gärten, die Kunstfestspiele und das Staatstheater in Kombination mit einer bunten, innovativen Off-Szene machen die Stadt zu einem spannenden, vielfältigen Ort, in dem Kultur mit allen gelebt wird. Mit seiner Vielfalt, seiner Geschichte sowie der optimalen Infrastruktur hat Hannover das Potenzial, sich zur Kulturhauptstadt 2025 zu bewerben.

Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 bedeutet einen umfangreichen Prozess, der alle Akteur*innen der Stadtgesellschaft einbindet, Stadtentwicklung unter kulturellen und internationalen Gesichtspunkten neu denkt und sich im Wesentlichen in drei Phasen gliedert:

1. Vorprojektphase: Vorprüfung zur Entscheidung einer Bewerbung mit einem externen Expertengremium mit Stärken-Schwächen- sowie Wettbewerbsanalyse, Schätzung und Prüfung des notwendigen Ressourcen-Einsatzes.

2. Entscheidung zum Bewerbungsverfahren.

3. Projektphase: Implementierung einer interdisziplinären Organisationsstruktur mit Expert*innen, Konzeption von Zielen, Strategie und konkreten Maßnahmen. Beginn der umfassenden internen und externen Kommunikation.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • ist eine starke, strahlende und anziehende Kulturstadt mit vielen engagierten Akteur*innen und trägt dies selbstbewusst nach innen und außen.
  • pflegt die kulturellen Netzwerke und den Kulturdialog auf allen Ebenen.
  • setzt sich mit vielen Bewerbungen national und international durch, um sich als Kulturstadt zu profilieren und zu positionieren.
  • braucht für die Kunst und Kultur Mäzenatentum und ehrenamtliches Engagement.

Ziele für 2019:

  • Planung und Durchführung eines Beteiligungsprozesses mit Kulturschaffenden, Bürger*innen und Verwaltung
  • Beantwortung aller von der EU-Kommission vorgegebenen Bewerbungsfragen sowie Erarbeitung eines schlüssigen, attraktiven Bewerbungskonzepts und des Grobkonzepts eines Kulturentwicklungsplanes unter Einbeziehung der Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozess
  • Erfolgreiche Präsentation vor der Expert*innen-Jury

Zeitplanung:

  • Durchführung des Beteiligungsprozesses mit Bürger*innen, Kulturschaffenden, Verwaltung: September 2018 – Mai 2019
  • Beantworten aller durch die EU-Kommission vorgegebenen Bewerbungsfragen: bis Juli 2019
  • Abgabe des 1. Bid Books: September 2019
  • Erfolgreiche Präsentation vor der Expert*innen-Jury im Dezember 2019

Absehbare Kosten:

Mit den Ratsbeschluss 0439/2018 hat die Ratspolitik dem Kulturhauptstadtbüro für die Jahre 2018 bis 2020 2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, davon 600.000 Euro im Jahr 2018. Aus diesen Mitteln sind alle Sachkosten, Personalkosten und Projektbudgets für die Erarbeitung der Bewerbung und den weiteren Beratungsverlauf durch die EU-Jury (unter anderem Präsentationen in Berlin und Besuche in Hannover) in den Jahren 2018 bis 2020 zu tragen.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 ist ständiger Berichtspunkt im Kulturausschuss
  • Beschlussdrucksache 0439/2018: Überfraktioneller Dringlichkeitsantrag Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025"
  • Beschlussdrucksache 0627/2018 N1, "Einrichtung eines Kuratoriums zur Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025"
  • Informationsdrucksache 0628/2018 "Einrichtung eines Beirates zur Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025"
  • Informationsdrucksache 0629/2018 "Besetzung einer künstlerischen Leitung zur Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025"
  • Beschlussdrucksache 1157/2018 "Einrichtung einer künstlerischen Beratung und eines Kulturrates zur Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025 für den Zeitraum der Bewerbungsphase  2018 bis 2020

Externe Partner*innen:

  • Akteur*innen der Stadtgesellschaft, Einwohner*innen, Wirtschaft, Kultureinrichtungen
  • Strategischer Berater des Kulturhauptstadtbüros: Oeds Westerhof (Director Network and Legacy European Capital of Culture Leeuwarden-Fryslan 2018)
  • Agentur für die Konzeption des Beteiligungsprozesses: Identitätsstiftung GmbH aus Hannover

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • 2019
  • Detaillierte Informationen zu Terminen und Beteiligungsformaten des Kulturhauptstadtbüros werden unter https://www.facebook.com/2025Hannover, auf https://www.hannover.de/Kulturhauptstadt-Hannover sowie in der Presse bekanntgegeben.
  • Der PopUp-Kulturhauptstadtkiosk geht als Beteiligungs-Tool erneut von Januar bis Mai 2019 auf Tour in die Stadtbezirke und lädt Bürger*innen zum Dialog in der Nachbarschaft ein.
  • Es wurde ein "Kultur Jour Fixe" eingerichtet, der als offenes Format monatlich stattfinden wird. Der erste Jour Fixe fand am 20.12.2018 in der Cumberlandschen Galerie statt, der zweite am 24.01.2019 in der VHS Hannover. Der nächste KJF ist am 21.01.2019 in der Kreuzkirche.
  • In unregelmäßigen Abständen findet die Veranstaltung "Out of the Box" statt, die über aktuelle Entwicklungen informiert und eine Zusammenarbeit der Künstler*innen untereinander und mit dem Team Kulturhauptstadt-Bewerbung unterstützen soll. Nächster Termin: 26.02.2019 im HCC.
  • Die Gremien Beirat, Kuratorium und Kulturrat, die aus Vertreter*innen der Zivilgesellschaft gebildet wurden, tagen in regelmäßigen Abständen.
  • 2018
  • Am 20. April 2018 fand mit "Pimp Your Town!" als Kulturhaupstadt-Spezial die erste offizielle Jugendbeteiligung in Hannover statt. Jugendliche verschiedener Schulen gestalteten im Rathaus ihre eigene Ratssitzung, in der sich dieses Jahr alles rund um das Thema Kulturhauptstadt 2025 drehte.
  • Am 25. Mai 2018 war das Kulturhauptstadtbüro mit einem „fahrenden Kiosk“ an den Standorten Kronsberg (KroKus) und Linden Süd (café allerlei) ansprechbar.
  • Am 3. Juni 2018 war das Kulturhauptstadtbüro mit einem Stand beim autofreien Sonntag vertreten.
  • Am 26. Juni 2018 fand die Veranstaltung „Aufnahmezustand“ für Kulturschaffende der Stadt statt, eine Eigeninitiative von Vertreter*innen der Freien Szene im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung.
  • Am 2. Juli 2018 fand die offizielle Kooperation zwischen Hannover 96 und dem Kulturhauptstadtbüro auf dem Bolzplatz am Moltkeplatz statt. Hannover 96 ist offizieller Partner der Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und beteiligt sich zum Leitthema Nachbarschaft mit „Bolzplatzfestivals“ im Jahr 2018 und 2019.
  • Am 28. Juli 2018 ist die erste aufsuchende Bürger-Beteiligung durch den Kulturhauptstadtkiosk auf dem Klagesmarkt im Rahmen des Kiosktages der HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung) erfolgt.
  • Am 18. August 2018 war das Kulturhauptstadtbüro mit dem Kulturhauptstadtkiosk beim Tag der Offenen Tür im Neuen Rathaus und auf dem Fest der Kulturen vertreten und beteiligte die Bürger*innen.
  • Ab September 2018 wird es einen öffentlichen Beteiligungsprozess geben; Kulturschaffende, Bürger*innen und Verwaltung sind zur Teilnahme eingeladen.
  • Am 24. September 2018 veröffentlichte die Kulturstiftung der Länder, im Auftrag der Kultusministerkonferenz, den "call for submission of applications". Ab diesem Tag beginnt offiziell das nationale Auswahlverfahren für die nächste Kulturhauptstadt Europas 2025 in Deutschland
  • Am 16. Oktober 2018 fand zum Auftakt des Wettbewerbsverfahrens für die Kulturhauptstadt Europas 2025 in Deutschland eine Informationsveranstaltung in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin statt. Die Bewerberstädte sind eingeladen eine offizielle Präsentation zu halten.
  • Das PupUp-Kulturhauptstadtkiosk geht als Beteiligungs-Tool von September 2018 bis März 2019 auf Tour in die Stadtbezirke und lädt Bürger*innen zum Dialog in der Nachbarschaft ein.
  • 2017
  • Im September 2017 hat ein Netzwerktreffen für die Kultur- und Kreativschaffenden der Stadt stattgefunden, in dem über die Bewerbung informiert und Themen, Fragen und Ideen der Kultur- und Kreativschaffenden abgefragt wurden. Die partizipative Galerie wurde anschließende mehrere Tage auch von interessierten Bürger*innen weiter ausgestaltet. Eindrücke des Netzwerktreffens unter: www.hannover-hat-nichts.de