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Medienentwicklungsplan – Evaluation und Rollout

Aktualisierter Eintrag

Stadtteil

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Bildung und Kultur

Kurzbeschreibung:

Bildung ist ein wesentliches Kriterium für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt wie auch für ihre Standortattraktivität. Lernen mit Informationstechnologie (IT) und digitalen Medien muss daher systematisch in Lernprozesse integriert werden, um der heutigen Schul- und Berufswelt gerecht werden zu können. Schulen werden Unterstützung und Lösungen bezüglich Administration, Installation und Support von Servern, Netzwerken und technischen Geräten angeboten, die es erlauben, das digitale Lernen in Unterrichtskonzepte zu etablieren.

In 2016 sind die ersten WLAN-Netzwerke in den Pilotschulen (das sind die Gymnasien Humboldtschule, Helene-Lange-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule; die Realschule Gerhart-Hauptmann-Schule, die Integrierte Gesamtschule Linden und die Grundschule Egestorffschule) aufgebaut und die Leistungsverzeichnisse für das Vorhaben erstellt worden. Zum zweiten Schulhalbjahr 2016/17 begann der Start mit Lehrkräftegeräten und Tablet-Klassensätzen, zum neuen Schuljahr 2017/18 kamen schülereigenen Geräten in 1:1-Ausstattungen dazu. Die Tablets sind persönliches Eigentum der Schüler*innen und können schulisch wie privat jederzeit genutzt werden. Die Erprobung fand in den sechs oben genannten Pilotschulen durch Installation der lernfördernden technischen Infrastruktur und Ausstattung statt. Die Evaluation der Erprobungsphase, gegebenenfalls eine Anpassung und Weiterentwicklung des Konzeptes wird im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt.

Ziel ist es, ein Rolloutkonzept unter Berücksichtigung weiterer Strategien (Verwaltungsstrategie zur Digitalisierung, Investitionsmemorandum, Digitalpakt des Bundes) zu erstellen.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • bietet eine integrierte und inklusive sowie nachfragegerechte Bildungsinfrastruktur, die die individuelle Bildungsbiografie unabhängig von der Herkunft und den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt zur städtischen Identität macht.
  • ermöglicht Bildung für alle von der Kindertagesstätte bis ins Erwachsenenalter.

Ziele für 2019:

  • Evaluation der Pilotphase
  • Rolloutkonzept

Zeitplanung:

  • Evaluationsbericht:  2. Halbjahr 2019
  • Beschluss Rolloutkonzept: 2. Halbjahr 2019

Absehbare Kosten:

  • Investiv: 2,5 Millionen € in 2019 und 2,5 Millionen € in 2020
  • Konsumtiv: 1,35 Millionen € pro Jahr (inkl. Abschreibungen und Zinsen)

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

Externe Partner*innen:

  • Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Region Hannover, ifib (Universität Bremen), Schulen, Schulelternrat; andere vergleichbare Schulträger

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Universität Bremen (ifib) vertraglich: 2013 – laufend
  • Lehrkräfte - Teilprojekt - Fortbildungen: 2014 – laufend
  • Elternvertretungen - Teilnahme an Sitzungen: 2015 – laufend
  • Politik - Teilnahme an Sitzungen: 2015 – laufend
  • Informationsveranstaltung für Eltern und Politik am 31.05.2017
  • Informationsstand auf dem Ideenboulevard auf dem Maschseefest am 15.08.2017
  • Verschiedene Informationsveranstaltungen auf der didacta 2018 in Hannover
  • Tagung Mobiles Lernen in Oldenburg im März 2018
  • Tag der offenen Tür Neues Rathaus, 18.08.2018
  • Präsentation beim NST Aufbau einer standardisierten und zentralisierten digitalen Infrastruktur in Schulen am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover am 04.06.19
  • Elternabende in Pilotschulen, u.a. 06.06.2019 in der Käthe-Kollwitz-Schule