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Neubau der Regionsleitstelle Hannover

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Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Stadtverwaltung 2030

Kurzbeschreibung:

Die Regionsleitstelle Hannover ist zuständig für die Notrufannahme von mehr als 1,2 Millionen Menschen, die in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover leben. Sie disponiert den Rettungsdienst, den qualifizierten Krankentransport, den Brandschutz und die Hilfeleistung der örtlich zuständigen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Beauftragten im Rettungsdienst. Im Auftrag des Landes Niedersachsen werden ferner landesweit die Intensivverlegungen mittels land- oder luftgebundenem Rettungsmitteln koordiniert (KOsT). Weiterhin werden Serviceaufgaben für die Landeshauptstadt Hannover wahrgenommen, wie z.B. die Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten. Die Feuerwehr Hannover betreibt mit insgesamt 86 Mitarbeitenden die Regionsleitstelle an 365 Tagen über 24 Stunden. Dazu kommen weitere 23 Mitarbeitende im Service und Support (EDV, Funk- und Nachrichtentechnik). Die Regionsleitstelle ist stark nachgefragt: So stiegen die Einsatzzahlen von 2009 mit 110.811 Einsätzen bis 2017 auf 150.879 – ein Plus von 36 %.

Mit dem Neubau der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm wird auch die Regionsleitstelle neu errichtet und den gestiegenen Anforderungen angepasst. Dazu zählen eine quantitative Erhöhung der Dispositionsplätze und Modernisierung auf den derzeitigen Stand der Technik. Des Weiteren wurde am Standort der Feuer- und Rettungswache 2 an der Klappenburg eine Redundanzleitstelle errichtet, um beim Ausfall der Hauptleitstelle weiterhin handlungsfähig zu bleiben. Parallel sind im Haushalt 2019/20 19 weitere Planstellen geschaffen worden, um notwendige zusätzliche personelle Kapazitäten zur Notrufabfrage und Einsatzdisposition zur Verfügung zu stellen.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • hat eine moderne, leistungsfähige, vielfältige und innovative Verwaltung.
  • zeichnet sich durch eine Verwaltung aus, die querschnittsorientiert und integriert arbeitet und als Dienstleisterin von der Stadtgesellschaft wertgeschätzt wird.
  • pflegt den Stadtdialog, einen nachhaltige Beteiligungs-, Kommunikations- und Dialogkultur nach außen und innen.
  • hat eine Verwaltung, die eine moderne Arbeitgeberin ist – mit attraktiven Arbeitsbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten.

Ziele für 2019:

  • Ursprünglich war die Fertigstellung beider Leitstellen zu Beginn 2018 vorgesehen. Aufgrund der Bauverzögerung bei der Erstellung des Baukörpers am Weidendamm verzögerte sich auch der Neubau der Regionsleitstelle. Die Erstellung der Redundanzleitstelle wurde planmäßig am Standort Feuer- und Rettungswache 2 zum Jahresende 2018 fertiggestellt. Am derzeitigen Standort in der Feuerwehrstraße wurden mit Blick auf die Neuausrichtung in den letzten Jahren nur unbedingt notwendige Investitionen vorgenommen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Es kristallisierte sich heraus, dass nicht abzusehen ist, wann die Errichtung der Hauptleitstelle abgeschlossen ist, so dass der Zustand unhaltbar wurde und der sogenannte „Plan B“ Mitte 2018 ausgelöst werden musste.
  • Im Januar 2019 wurde der gesamte Betrieb der Regionsleitstelle auf die Redundanzleitstelle zur Feuer- und Rettungswache 2 verlegt.
  • Die „alte“ Leitstelle wird bis Ende März 2019 ertüchtigt, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.
  • Ab April 2019 verfügt die Feuerwehr Hannover über eine Regionsleitstelle (noch am alten Standort) inklusive Rückfallebene, um zeitunabhängig von der Fertigstellung der Feuer- und Rettungswache 1 den Notruf mit 100%iger Sicherheit bedienen zu können.
  • Ein weiteres Ziel für 2019 ist die Fertigstellung der Regionsleitstelle am Weidendamm, wobei hier die Erstellung des Baukörpers maßgeblich ist.

Zeitplanung:

  • Fertigstellung Redundanzleitstelle: Ende 2018
  • Inbetriebnahme Redundanzleitstelle: im Januar 2019
  • Ertüchtigung des alten Standortes der Regionsleitstelle: von Januar bis März 2019
  • Voraussichtliche Fertigstellung der Regionsleitstelle zum Jahresende 2019 (derzeitiger ungesicherter Stand der Zeitplanung)

Absehbare Kosten:

Errichtungskosten:                             7.875.000 €

„Plan B“:                                          3.200.000 €

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

Eine Beteiligung der Ratsgremien ist erfolgt.

Externe Partner*innen:

  • IDH-Consult, Ingenieurbüro für Fachplanung

Beteiligung der Öffentlichkeit:

Nein