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Zuletzt aktualisiert:

Schule PLUS / Schulen mit besonderen Herausforderungen

Aktualisierter Eintrag

Stadtteil

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Bildung und Kultur

Kurzbeschreibung:

Förderung von zurzeit acht Schulen in der Landeshauptstadt Hannover aufgrund besonderer vorliegender Herausforderungen gemeinsam mit dem Land Niedersachsen:

In der Entwicklung der Programme „Schule PLUS“ und „Schulen mit besonderen Herausforderungen“ hat sich zwischen dem Land Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover eine hohe Parallelität ergeben. In der Entwicklung sind die folgenden Schritte aufeinander abgestimmt worden: Analyse der Situation in den Schulen - Konzept Entwicklung - Maßnahmenbeschreibung

Folgenden Herausforderungen stehen einige Schulen in besonderer Weise gegenüber:

  • steigende Zahl an Schüler*innen mit anerkanntem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf
  • hoher Anteil Minderjähriger in Familien mit Bezug von Transferleistungen
  • steigende Zahl von Kindern mit Fluchterfahrung
  • Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache und oftmals unklaren Schulverläufen bzw. ohne oder sehr wenig Schulerfahrung
  • unterjährig steigende Zahl von Schüler*innen, insbesondere in den Jahrgängen 7 - 9
  • stetig steigender Bedarf an mehr Ganztagsschulbetreuung

Erforderlich für die Teilnahme an den Programmen Schule PLUS / Schulen mit besonderen Herausforderungen ist die Bereitschaft der Schulen:

  • gemeinsam mit dem Land und der Kommune verbindliche Ziele zu erarbeiten und zu vereinbaren
  • auf Grundlage der Ziele, Konzepte zur Umsetzung und zum Erreichen der Ziele zu erarbeiten
  • die Verknüpfung der Ziele mit dem jeweiligen Schulprogramm vorzunehmen
  • die Einarbeitung des Umsetzungskonzeptes in vorhandene Konzepte der Schule (z.B. Sprachförderkonzepte)

Das Programm Schule PLUS soll die Schulen durch Schulentwicklung stärken und bei ihren Aufgaben unterstützen (u.a. Nutzung und Bündelung des Beratungs- & Unterstützungssystems). Außerdem sollen der Lebensort bzw. die sozialräumliche Ressource in die Entwicklung der Schule einbezogen werden.

Die Aufnahme in das Programm wurde in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover folgenden Schulen vom Land Niedersachsen einvernehmlich angeboten:

GS Hägewiesen, GS Mühlenberg, GS Wendlandstraße, GS Tegelweg, OBS Peter-Ustinov, RS Johannes-Kepler, IGS Vahrenheide-Sahlkamp, IGS Badenstedt

Das Angebot erfolgte nach dem vorliegenden Erkenntnisstand über die in den einzelnen Schulen vorliegenden Herausforderungen. Jede der genannten Schulen hat im ersten Quartal 2019 eine Dienstbesprechung zur Bestandsaufnahme durchgeführt. Zwischen Oster- und Sommerpause vertiefen die Schulen in Strategieworkshops ihre Handlungsfelder.

Die Beratung, Analyse und Erstellung von Konzepten sowie von geeigneten Maßnahmen erfolgt gemeinsam durch die sog. SETs (Schulentwicklungsteams) in den Schulen.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • bietet eine integrierte und inklusive sowie nachfragegerechte Bildungsinfrastruktur, die die individuelle Bildungsbiografie unabhängig von der Herkunft und den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt zur städtischen Identität macht
  • erhöht Chancengerechtigkeit durch Bildungsteilhabe.

Ziele für 2019:

  • Analyse der Situation in den Schulen
  • Konzeptentwicklung aus der Analyse
  • Beginn der Maßnahmenentwicklung und -beschreibung

Zeitplanung:

  • Auftaktveranstaltungen in den acht beteiligten Schulen: bis März 2019
  • Sog. Große Dienstbesprechungen in allen acht Schulen: Vor der Osterpause 2019
  • Ab Mai 2019: Phase der Konzeptentwicklung und Maßnahmenbeschreibung z. B. in Strategieworkshops
  • Gesamtdauer: 2 Jahre ab viertes Quartal 2018…

Absehbare Kosten:

  • Nach aktueller Beschlusslage für den Haushalt 2019 zweites Halbjahr 250.000 € und 2020 500.000 € (DS H-0326/2019

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Beschluss: „Verfahren zur Unterstützung von Schulen mit besonderen Herausforderungen: DS 1220/2018 N1
  • Beschluss im Rahmen der Haushalsplanberatungen: DS H-0326/2019

Externe PartnerInnen:

  • Niedersächsisches Kultusministerium
  • Niedersächsische Landesschulbehörde
  • acht ausgewählte Schulen….

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • nein