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Schulentwicklungsplanung (SEP)

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Bildung und Kultur

Kurzbeschreibung:

Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen. Die Bildungsinfrastruktur muss in der erforderlichen Quantität und Qualität an die wachsende Stadt angepasst werden. Mehr EinwohnerInnen erfordern auch ein Mehr an Bildungsinfrastruktur.

Die Schulentwicklungsplanung (SEP) soll noch stärker an Nachfrage und Bedarf orientiert sein. Sie muss ebenso wirtschaftlich gestaltet sein und soll zugleich individuelle Bildungserfolge fördern. Dafür sind eine noch bessere Auswertung der vorhandenen Datenbasis und verlässliche Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung von großer Bedeutung. Insbesondere bei der Gestaltung von Einzugsbereichen für die Grundschulen sind Aussagen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung von hoher Wichtigkeit und müssen neben dem aktuellen örtlichen Bevölkerungsstand und den Geburtenzahlen im Prognosebezirk auch innerörtliche und externe Wanderungsbewegungen sowie zeitlich begrenzte Veränderungen des Bedarfs, zum Beispiel durch den Zuzug junger Familien in Neubaugebieten, mitberücksichtigen. Daneben ist eine regelmäßige Betrachtung und Analyse der Bevölkerungszahlen sowie des Anwahlverhaltens der Eltern im Bereich der weiterführenden Schulen unerlässlich, um rechtzeitig die erforderlichen Ressourcen bereitstellen zu können. Unter intensiver Einbeziehung aller beteiligten AkteurInnen und auf der Grundlage einer fundierten Datenbasis soll eine nachhaltige Schulentwicklungsplanung ermöglicht und fortgeschrieben werden.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030...

  • bietet eine integrierte und inklusive sowie nachfragegerechte Bildungsinfrastruktur, die die individuelle Bildungsbiografie unabhängig von der Herkunft und den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt zur städtischen Identität macht.
  • ermöglicht Bildung für alle von der Kindertagesstätte bis ins Erwachsenenalter.

Ziele für 2017:

  • Umstellung des Erhebungsverfahrens statistischer Daten auf Intranetbasis und Erweiterung der Datengrundlagen
  • Abgleich der Planungsdaten mit der Kita-Planung, der Bevölkerungsprognose und der Daten zur Wohnbebauung
  • Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für Grundschulen und weiterführende Schulen

Zeitplanung:

  • Umstellung des Erhebungsverfahrens statistischer Daten auf Intranetbasis und Erweiterung der Datengrundlagen: Beginn 2016
  • Abgleich der Planungsdaten mit der Kita-Planung, der Bevölkerungsprognose und der Daten zur Wohnbebauung: dauerhaft
  • Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für Grundschulen und weiterführende Schulen: bis Sommer 2017

Absehbare Kosten:

Kosten sind zurzeit nicht bezifferbar.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

  • Über die Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung werden die Ratsgremien regelmäßig informiert.

Externe PartnerInnen:

  • Niedersächsische Landesschulbehörde
  • Niedersächsisches Kultusministerium
  • Schulen, Schul-Stadtelternrat, Stadtschülerrat

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Mit den oben genannten PartnerInnen findet ein regelmäßiger Austausch statt.