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Umsetzung „Kleingartenkonzept 2016-2025“

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt

Kurzbeschreibung:

Mit dem „Kleingartenkonzept 2016-2025“ reagiert die Landeshauptstadt Hannover auf die Herausforderungen der wachsenden Stadt und bekräftigt zugleich die große soziale und ökologische Bedeutung der Kleingärten.

Das „Kleingartenkonzept 2016-2025“ wurde in enger Kooperation mit dem Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. erarbeitet. Es ergänzt Wohn-, Gewerbeflächenentwicklungs- und Freiraumentwicklungskonzept und bildet die verbindliche Handlungsgrundlage für die Kleingartenentwicklung im kommenden Jahrzehnt. Die Zahl von rund 20.000 Kleingärten in Hannover soll erhalten bleiben.

Das Konzept gliedert sich in drei Teile:

  • Der vorliegende Teil A definiert Ziele und Leitlinien, benennt die von Umnutzung betroffenen Bereiche und die Kosten für ein Zehn-Jahres-Programm.
  • Teil B konkretisiert die Maßnahmen in den von Umstrukturierung und Umnutzung betroffenen Kleingartenarealen.
  • Teil C wird zusätzliche Sanierungs- und Aufwertungsmaßnahmen beinhalten.

Die Teile B und C werden mit dem Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V., den Kleingartenvereinen, der Öffentlichkeit und der Politik intensiv diskutiert und nach Beschluss durch die Gremien sukzessive umgesetzt (Priorisierung, Konkretisierung, Zeitpläne und Finanzierung).

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • gehört nach wie vor zu den grünsten Großstädten Deutschlands mit qualitätvoll entwickelten Grün- und Freiräumen, die von allen gleichberechtigt und eigenständig genutzt werden können.
  • hat ein ausgeglichenes und gesundes Stadtklima, ist auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt, pflegt eine klimaangepasste Stadtentwicklung und fördert die Widerstandsfähigkeit [Resilienz].
  • sichert das kulturelle Gartenerbe, erhält den hohen Pflegestandard, hat ein gestärktes und modernes Kleingartenwesen.
  • punktet mit einem hohen Maß an biologischer Vielfalt und hat seine Wälder für die kommenden Generationen erhalten, schützt sein Grundwasser, verhindert Überflutungen, geht sparsam mit Grund und Boden um und bietet saubere Böden zum Leben und Arbeiten.
  • fördert Bildung und bürgerschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung, den nachhaltigen Konsum und nachhaltige Lebensstile.

Ziele für 2017:

  • Detaillierte Betrachtung und Analyse der von Umstrukturierung und Umnutzung betroffenen Kleingartenflächen
  • Bedarfserhebung sowie Entwicklung und Abstimmung von Konzepten und Maßnahmen zur Umsetzung
  • Ausführungsplanung und Realisierung der abgestimmten Maßnahmen

Zeitplanung:

  • Gesamtlaufzeit: 2016-2025
  • Vorbereitung und Umsetzung einzelner Teilprojekte: ab November 2016 (z.B. Neuverstromung von Kolonien mit Freileitungen + Wegesanierungen)
  • Projekteinrichtung B + C: bis Ende 2017
  • Priorisierung und Zeitabfolge von Projekten: bis Sommer 2017
  • Stellenbesetzungen: bis Oktober 2017
  • weitere Umsetzung Teil B: in 2017
  • Start erster umfangreicher Projekte inkl. Beteiligungsveranstaltungen: ab Sommer 2017

Absehbare Kosten:

  • Der Mittelbedarf für die kommenden zehn Jahre beträgt etwa 43 Mio. €. Dem stehen Erlöse aus der Veräußerung von Grundstücken sowie die regelmäßigen Pachteinnahmen gegenüber.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

Externe PartnerInnen:

  • Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V.

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • moderierte Veranstaltungen: prozessbegleitend
  • öffentliche Informationsveranstaltungen, Ortsbegehungen mit Beteiligten, Planertreffs: ab 2017
  • Beteiligungs- und Informationsveranstaltungen mit Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V., Kleingartenvereinen, Naturschutzverbänden, Gartennetzwerk Hannover (u.a. Transition Town Hannover, Internationale Stadtteilgärten, Janun e.V.), Stadtwerke Hannover AG, enercityNetz GmbH: laufend