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Urbane Logistik

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Wohnen, Versorgen, Mobilität und Baukultur

Kurzbeschreibung:

Die gute Erreichbarkeit der Wirtschaftsstandorte in Industrie- und Gewerbegebieten und der zentralen Einzelhandelsstandorte ist für die Funktionsfähigkeit der Stadt als Lebens- und Wirtschaftsraum notwendig. Eine City-Logistik mit neuen Lieferkonzepten und auch der Einsatz alternativer Fahrzeuge wie Lastenfahrräder und E-Mobile sind mögliche Lösungen zur Verbesserung des notwendigen Wirtschaftsverkehrs.

Es sollen im Rahmen einer Logistik der Zukunft, die den Bedürfnissen der Menschen einer lebenswerten Stadt gerecht wird, geräuscharme, emissionsfreie und sichere Logistikkonzepte und Transportlösungen gefunden und entwickelt sowie für eine innovative Infrastruktur und eine angepasste Gestaltung des urbanen Raumes gesorgt werden.

Es wurde ein Projektplan einschließlich konkreter Arbeitspakete sowie einer detaillierten Zeit- (2017-2019) und Kostenplanung erarbeitet, um auf dieser Grundlage wichtige ProjektpartnerInnen und mögliche FördergeberInnen einzubinden. Die aktuelle Projektskizze teilt sich in vier Teilprojekte auf:

• Projekt 1 – Aufbau einer (wissenschaftlichen) Kompetenzregion

• Projekt 2 – Verkehrsmanagement und -daten

• Projekt 3 – Versuchsraum urbane Logistik (Simulation und Erprobung)

• Projekt 4 – Ausbau der kommunalen und gewerblichen E-Mobilität

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030…

  • hat ein ausgeglichenes und gesundes Stadtklima, ist auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt, pflegt eine klimaangepasste Stadtentwicklung und fördert die Widerstandsfähigkeit [Resilienz].
  • bietet allen eine gleichberechtigte Teilhabe am gut ausgebauten, erreichbaren, ressourcenschonenden, sicheren und weitgehend barrierefreien Mobilitätsangebot.
  • hat eine gute, wohnortnahe Versorgung.

Ziele für 2017:

  • Ziel ist es, Möglichkeiten zur Akquise von Fördermitteln aus nationalen und europäischen Förderprogrammen zu nutzen. Sollten sich Fördermöglichkeiten ergeben, werden die entsprechenden Projektanträge gestellt und nach erfolgter Zusage mit den jeweiligen Projekten begonnen.

Zeitplanung:

  • Beobachten der nationalen und europäischen Förderkulisse: fortlaufend
  • Akquisition von Fördermitteln: fortlaufend
  • Erstellen von Projektanträgen: fortlaufend
  • Start Gesamtprojekt: nach Förderzusage

Absehbare Kosten:

Der ermittelte wissenschaftliche Finanzierungbedarf wird auf ca. 5 Mio. € für den dreijährigen Projektzeitraum abgeschätzt. Für die LHH wird von einem Gesamtbedarf von 1 Mio. € ausgegangen. Die Mittel sind bisher nicht veranschlagt.

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:          

Externe PartnerInnen:

  • Land Niedersachsen
  • Region Hannover
  • Leibniz Universität Hannover
  • Hochschule Hannover
  • Technische Universität Braunschweig
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • enercity
  • DHL
  • hannoverimpuls GmbH
  • Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg
  • Verband der Automobilindustrie e.V.

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Zukunftstag „Die intelligente Stadt - Mobilität nachhaltig vernetzen und teilen“
  • Kongress „Urbane Logistik der Zukunft“ im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge (beide bereits durchgeführt)
  • Kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit und Einbindung der EinwohnerInnen im Projektverlauf