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Tracing Apps zur Nachverfolgung von Infektionsketten in der Corona-Pandemie

EU-Mitgliedstaaten und EU-Kommission verständigen sich auf Leitlinien zur länderübergreifenden Nutzung von Tracing Apps

A man with a face mask using an application on his smartphone © European Union 2020

Fotograf: Xavier Lejeune, Copyright: European Union 2020

Viele EU-Staaten setzen in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf die Entwicklung von Tracing Apps, um mit deren Hilfe eine erneute schnelle Ausbreitung des Virus unter Kontrolle zu halten. Dabei werden jedoch ganz unterschiedliche Systeme entwickelt. Eine gemeinsame, EU-weit angewandte Tracing App oder zumindest eine Kompatibilität der nationalen Apps gibt es bisher nicht.

Da das Virus jedoch nicht an nationalen Grenzen Halt macht, einigten sich die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission nun auf gemeinsame Leitlinien zur länderübergreifenden Nutzung von Tracing Apps. Gerade in Zeiten behutsamer Wiederöffnung von Staatsgrenzen und mit Blick auf eine mögliche Intensivierung des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs ist es zwingend erforderlich, auch Kontakte zu infizierten Menschen im Nachbarland nachvollziehen und so Infektionsketten erfolgreich durchbrechen zu können. Eine gegenseitige Nutzbarkeit nationaler Tracing Apps ist dafür unerlässlich.

Weiterführende Informationen zur Leitlinie sowie eine graphische Darstellung finden Sie hier:

https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/ehealth/docs/contacttracing_mobileapps_guidelines_en.pdf

https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/ehealth/docs/contacttracing_mobileapps_infograph_en.pdf

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_20_869