Klimaschutz

Erstmals 100 % - Förderung für ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen möglich

Bund unterstützt finanzschwache Kommunen

Landstraße bei Barsinghausen

Wegbrechende Steuereinnahmen während der Corona-Pandemie haben kommunale Haushaltsverantwortliche vielerorts zu neuen politischen Schwerpunktsetzungen gezwungen. Um zu verhindern, dass wichtige Maßnahmen des Klimaschutzes einer angespannten Haushaltslage zum Opfer fallen, stellt der Bund zusätzliche Fördermittel in Höhe von 100 Mio. Euro zur Verfügung. Damit wird u. a. die Förderquote der Kommunalrichtlinie für das Erstvorhaben Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement angepasst. Kommunen können das Geld aber auch für eine Fokusberatung nutzen oder davon profitieren, wenn sie eine Maßnahme im Rahmen der Förderaufrufe „Klimaschutz durch Radverkehr“ oder „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ durchführen wollen.

Bei finanzschwachen Städten, Gemeinden und Landkreisen erhöht sich der Zuschussbetrag auf bis zu 100 % der Gesamtinvestitionen. Voraussetzung ist, dass die Kommune an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnimmt oder ihre Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wurde.

Weiterführende Informationen zur Aufstockung der jeweiligen Förderquoten finden sich hier: https://www.klimaschutz.de/service/meldung/erstmals-100-prozent-f%C3%B6rderung-f%C3%BCr-ausgew%C3%A4hlte-kommunale-klimaschutzma%C3%9Fnahmen.