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Lästig oder Kult?- Ihre Meinung ist gefragt

EU-Kommission startet öffentliche Konsultation zum Gebrauch von 1- und 2-Cent-Münzen

Von Rom bis Helsinki füllen sie seit vielen Jahren die Portemonnaies der Menschen im Euroraum:

Die 1- und 2-Cent-Münzen.

Die Daseinsberechtigung der kleinen Kupfermünzen wird mittlerweile allerdings kontrovers diskutiert. Sind sie bloß lästiges Füllmaterial für Portemonnaies, Hosentaschen und Blechbüchsen, das regelmäßig teuer nachgeprägt werden muss und im Hinblick auf die Entwicklung hin zum verstärkt bargeldlosen Zahlen ohnehin unzeitgemäß ist? Oder bilden sie einen traditionellen und im Alltag unverzichtbaren Bestandteil der Geldbörse, der fehlen würde?

Kurz gesagt: Sind die Münzen nur noch lästig oder einfach Kult?

Bewertung bis zum 21. Januar 2021 möglich

Um diese Fragen zu klären, hat die EU-Kommission eine öffentliche Konsultation zum Gebrauch von 1- und 2-Cent-Münzen gestartet. Bis zum 11. Januar 2021 können EU-Bürgerinnen und Bürger online ihre Meinung dazu sagen.

Die EU-Vorschriften sehen eine regelmäßige Überprüfung der Stückelung von Euro-Münzen im Hinblick auf Kosten und öffentliche Akzeptanz vor.

Bei der aktuellen Bewertung wird geprüft, ob Bargeldzahlungen auf 5 Cent gerundet werden und 1- und 2-Cent-Münzen dementsprechend schrittweise abgeschafft werden sollen.

Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung fließen in die Folgenabschätzung der Kommission zu wirtschaftlichen, umweltrelevanten und sozialen Aspekten ein. Ende 2021 wird die Kommission entscheiden, ob ein Vorschlag zur Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen erarbeitet wird.

Wie stehen Sie zu den Kleinstmünzen?

Hier können Sie der EU-Kommission Ihre Meinung zukommen lassen.