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Fördermittel

Neustart Kultur

Konjunkturprogramm des Bundes für den Kultur- und Medienbereich

Ein junger Mann mitten auf einer ebenerdigen Bühne. Er ist von hinten zu sehen und schaut in die voll besetzten Zuschauerreihen. Viele weitere junge Menschen sitzen um ihn herum am Rand. © Schauspiel Hannover

Junges Schauspiel Hannover

Zu den Branchen, die bisher am stärksten unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden hatten, gehört der gesamte Kreativsektor, insbesondere der Kultur- und Medienbereich. Neben der Europäischen Kommission hat auch die Bundesregierung schon eine ganze Reihe an Hilfspaketen für Kulturschaffende geschnürt. Nun kommt mit NEUSTART KULTUR ein weiteres milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich hinzu.

Das Programm wurde vor allem für Kultureinrichtungen aufgelegt, die überwiegend privat finanziert werden und wegen der Pandemie schließen mussten. Ziel der Förderung ist es, diesen Einrichtungen die Möglichkeit der Wiedereröffnung bzw. der Programmwiederaufnahme zu bieten und dadurch Kulturschaffenden eine Zukunftsperspektive zu eröffnen.

NEUSTART KULTUR ist eine Art Sammelbegriff für ganz unterschiedliche Förderprogramm-Teile, die jetzt sukzessive anlaufen. Profitieren können von den Förderungen z.B.:

  • Kinos
  • Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten
  • Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, Festivals
  • Musikaufführungsstätten, Musikclubs, Festivals
  • Kulturzentren, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren
  • Kleinkunstbühnen, Varietétheater
  • Zirkusse.

Allein in die Unterstützung pandemiebedingter Investitionen in solchen Einrichtungen fließen bis zu 250 Mio. Euro.

Weitere Fördermittel aus dem Programm NEUSTART KULTUR sind vorgesehen für:

  • digitale Interaktionen im Rahmen des Programms „dive in“ (5 Mio. Euro)
  • einen höheren Ankaufsetat der Bundeskunstsammlung (2,5 Mio. Euro)
  • die Aufstockung der Mittel für die Kinoverleih- und Vertriebsförderung (15 Mio. Euro)
  • die freie professionelle Tanzszene (bis zu 20 Mio. Euro)
  • die Initiative Musik (10 Mio. Euro)
  • die Bundeskulturfonds (50 Mio. Euro)
  • die Frankfurter Buchmesse (4 Mio. Euro).

Nähere Informationen zu den konkreten Förderbedingungen finden sich hier.

Eine Übersicht über weitere Hilfen für Künstlerinnen und Künstler wie für Kreative ist hier abzurufen.

Und hilfreiche Tipps für Kulturschaffende zur Kumulierbarkeit von Überbrückungshilfen und Soforthilfen sind hier nachzulesen.