Bewerbung zur Kulturhauptstadt

6. Delegierten-Vollversammlung des Seniorenbeirats

„Hannover auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025“:  Unter diesem Motto hatte der Seniorenbeirat am 11. April 2018 zur 6. Delegiertenvollversammlung im Künstlerhaus – Kommunales Kino eingeladen.

Der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Harald Härke, erläuterte Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 auf der 6. Vollversammlung:

Im Programm Hannover 2030 wurde eine Bewerbung angedacht, nach der Kommunalwahl vom Oberbürgermeister, allen Fachbereichsleitungen der Verwaltung und der Politik weiter geplant und per Ratsbeschluss konkretisiert.

Nach den Regeln der EU werden immer in zwei Ländern Kulturhauptstädte ernannt; im Jahr 2025 sind dies Slowenien und Deutschland.

Noch gibt es in der Bundesrepublik fünf Mitbewerberstädte, in Niedersachsen bewerben sich Hannover und Hildesheim.

2019 wird eine Vorauswahl stattfinden, 2020 fällt dann die Entscheidung. Bis dahin gilt es die überzeugenderen Argumente zu erarbeiten. Die Entscheidung der Jury kann in drei Schritten beeinflusst werden: 100 Seiten Bewerbungsbuch, vier Jurymitglieder besuchen die Städte, 45 Minuten Bewerbungsgespräch.

Für die Bewerbung gibt es sechs Kriterien (Spielregeln).

  • Der Arbeitstitel „Nachbarschaft“ muss noch kreativ überarbeitet werden.
  • Die Ratsgremien werden sich demnächst über die nächsten Schritte austauschen.
  • Es soll ein Beirat gebildet werden, in dem sich alle Bevölkerungsgruppen wiederfinden sollten.
  • Externe Beratungskompetenz soll eingekauft werden.
  • Das Thema generationenübergreifende, inklusive Quartiersentwicklung soll bei der Bewerbung eine wichtige Rolle spielen. 
  • Alle Stadtbezirke sollen in die Planungen mit einem „Kulturkiosk“ einbezogen werden.

Termine zum Kulturkiosk werden in den einzelnen Stadtbezirken bekannt gegeben.