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Blick von hinten auf die Sitzreihen eines Zugabteils © Region Hannover

Nach drei erlebnisreichen Tagen geht es im Zug wieder zurück nach Hannover.

Tag 4 in Polen

Der letzte Tag

Gastfreundschaft, Aufbruchstimmung und eine überbrückbare Distanz – am Tag der Rückreise ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr persönliches Fazit.

Mittwoch, 25. November 2015: Begleitet von lautem Tuten gleitet der Zug durch die Landschaft. Am Fenster ziehen Wälder, Felder, kleine Häuser vorbei. Drei Tage ist es her, dass die Delegation aus der Region Hannover in die entgegengesetzte Richtung gefahren ist – voller Erwartungen, gespannt auf die Begegnung mit den Menschen im Landkreis Poznan, ungewiss, welche Eindrücke vor Ort auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten.

Und jetzt? Geht es schon wieder zurück. Mit vielen Erlebnissen, die im Kopf nachhallen, und der Gewissheit: Manches Vorurteil muss man zurechtrücken. "Ich bin überrascht, wie jung das Land ist, wie viele junge Menschen man sieht und wie sehr sie sich am Westen orientieren", sagt Kerstin Liebelt. Von der Gastfreundschaft und der Offenheit der Menschen ist sie beeindruckt: "Ich habe mich wie unter Freunden gefühlt, auch wenn ich vorher niemanden dort kannte." Jürgen Buchholz geht es ebenso: "Die Menschen, mit denen wir zu tun hatten, waren sehr herzlich. Ich bin bestimmt nicht zum letzten Mal nach Poznan gefahren" Konrad Haarstrich war bereits zum zweiten Mal in dem polnischen Partnerlandkreis der Region Hannover . "In der Zwischenzeit ist unheimlich viel passiert, es ist sehr viel gebaut worden, die Veränderung ist mehr als beeindruckend", stellt er fest.  

Aufbruch: Boom-Region Poznan

Auch der Eindruck, den die neue VW-Niederlassung gemacht hat, hat sich bei allen Mitreisenden tief eingeprägt: "Die Planung und Realisierung innerhalb so kurzer Zeit ist sensationell", sagt Bernhard Klockow. "Ich glaube, das ist weltweit einmalig." Auch Marias Hesse staunt: "Die Aufbruchsstimmung und die Geschwindigkeit, in der dort Dinge auf die Beine gestellt werden, haben mich begeistert."

Paul Krause hat schon ein Dutzend Mal Poznan besucht – stets im Rahmen der Partnerschaft zwischen Ronnenberg und der Stadt Swarzedz im Landkreis Poznan, die seit 24 Jahren besteht. Jetzt freut er sich, dass er auch die Verantwortlichen des Landkreises kennen gelernt hat. "Mein Eindruck von früher hat sich bestätigt", sagt er: "Poznan ist eine Boom-Region."

Süßes Abschiedsgeschenk

Zum Abschied am Mittwochmorgen hat Tomasz Morawski jedem Delegationsmitglied eine leuchtend gelbe Pappschachtel überreicht. Sozusagen als Reiseproviant und Geste der Freundschaft. Darin ist ein mit einer Mohn-Nuss-Mischung gefülltes Hörnchen – ein "Martinshörnchen", wie Tomasz Morawski erklärt. "Das ist eine Spezialität aus Poznan und wird vor allem am 11. November, am Martinstag, verteilt." Arifé Akam-Hytrek freut sich, dass sie ähnliche Gepflogenheiten wie in der Türkei entdeckt: "Dort überreicht man Gästen auch zum Abschied ein typisches Gebäckstück."

Für Regionspräsident Hauke Jagau steht fest: "Diese Partnerschaft müssen wir weiter pflegen. Gerade in politisch schwierigen Zeiten und nach dem Regierungswechsel in Polen. Wir haben spannende und gute Gespräche geführt." 520 Kilometer, fünf Stunden Zugfahrt, zwei Sprachen – diese Distanz lässt sich überbrücken. Menschen aus der Region Hannover und dem Landkreis Poznan sind sich in diesen drei Tagen näher gekommen. Für die meisten ist klar: Sie werden wieder kommen. Dann ganz privat und mit mehr Zeit.