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Chinesische Stadt mit einem Fluss im Vordergrund. © Stadt Lu’an

Blick auf Luan

Provinz Anhui, China

Mehr Infos über die Stadt Lu’an

Die Stadt Lu’an befindet sich im Osten Chinas, im Westen der Provinz Anhui zwischen den Flüssen Yangtze und Huai und trägt den Spitznamen "Wanxi" (West Anhui). Der Name Lu’an bedeutet "sechs Orte Frieden": "Lu" heißt "sechs", "An" bedeutet "Frieden".

Zu Lu’an gehören 4 Kreisstädte und 3 Stadtbezirke sowie eine wirtschaftliche Entwicklungszone und ein Musterindustrieparkt für Gewerbetransfer. Insgesamt leben ca. 5,8 Millionen Menschen dort. Die Stadt grenzt an die Provinzhauptstadt Hefei. Die Provinz Anhui ist langjähriger Partner des Landes Niedersachsen. Klimatisch liegt das Gebiet zwischen den gemäßigten Breiten Mittelchinas und den Subtropen.

Lu’an hat eine lange Geschichte. Im Jahr 121 vor Christus gründete der Kaiser Hanwu den Staat Lu’an auf dem Siedlungsgebiet des Gao Yao-Stammes, einer der vier vorgeschichtlichen Heiligen. Deshalb ist Lu’an auch als Gao-Stadt bekannt. Noch heute ist das Grab von Gao Yao, der im 21. Jahrhundert vor Christus lebte und als Begründer der chinesischen Justiz gilt, ein Magnet für Besucherinnen und Besucher der Stadt Lu’an.

Bekannt ist Lu’an auch durch den Maler Li Gonglin, der mit dem Gemälde „Fünf Pferde“ Berühmtheit erlangte. Heutzutage ist die Stadt insbesondere für die Scherenschnitte, die Volkslieder aus dem Dabie-Gebirge und der Lu-Oper in ganz China bekannt.

Das Gebiet um Lu’an ist reich an Bodenschätzen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Eisenerz, Molybdänerz und Jade sind hier reichlich vorhanden. Grüner Tee sowie Bambus- und Holzerzeugnisse erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie die Federprodukte der berühmten weißen Wanxi-Gans.

Die Stadt konzentriert sich auf die Entwicklung der sechs führenden Branchen: Anlagebau, Verarbeitung von grünen Nahrungsmitteln, erneuerbare Energien, Biopharmazie, Informationstechnologie sowie Bergbau, Metallurgie und neue Materialien.

Lu’an verfügt über eine gute Verkehrsinfrastruktur. Luftverkehr, Schienen- und Straßennetze sowie schiffbare Wasserwege führen in alle Richtungen.

Die Landschaft rund um Lu’an ist von besonderer Schönheit. Die Stadt ist umgeben vom Dabie-Gebirge – 75% der Fläche gehören zu Lu’an. Der höchste Gipfel des Gebirges ist die „Weißpferdspitze“, hier findet man auch den letzten Urwald in Ostchina. Große Teile des Dabie-Gebirges sind als National-Landschaftsgebiet ausgewiesen. Das gigantische Pishihang-Bewässerungsprojekt wird auch „Große Mauer auf dem Wasser“ genannt. Sechs große Stauseen am Oberlauf des Flusses wirken dabei wie sechs funkelnde Perlen.

Dank der landschaftlich schönen Umgebung ist Lu’an eine Stadt mit hoher Lebensqualität. 44,7% der Stadt sind Waldfläche, die Grünfläche in Lu’an beträgt 2297 Hektar. Insgesamt gibt es mehr als 40 Parks in der Stadt.