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Region Hannover

Internationale Partnerschaften

Team 01.02 Gremien und Repräsentation

Partnerregion Unter Galiläa (Israel) im April 2015

34 Jahre Freundschaft

Erster Tag (13. April 2015): Die Delegation erlebt hautnah: Freundschaft, Offenheit und der gemeinsame Wille etwas zum gegenseitigen Verständnis beizutragen, die Basis der Partnerschaft zwischen den beiden Regionen.

v.lks. Moti Dotan und Regionspräsident Hauke Jagau, der ein Präsent der Region Hannover überreicht © Region Hannover

Landrat Moti Dotan und Regionspräsident Hauke Jagau

Was verbindet eine 11.000-Seelen-Region im Norden Israels mit der Region Hannover mit ihren 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern? Zum Beispiel 34 Jahre Freundschaft. Das erfährt die 25-köpfige Delegation aus der Region Hannover, die am Sonntag spät abends in Tel Aviv gelandet ist, gleich hautnah am ersten Tag.

Empfang im Regionshaus von Unter Galiläa

Erster Programmpunkt: Empfang im Regionshaus von Unter Galiläa. Viele der Gäste waren schon einmal hier. Strahlende Gesichter beim Wiedersehen alter Bekannter, Umarmungen. Die Bilderschau, die Landrat Moti Dotan vorbereiten lassen hat, ist ein Rückblick auf die letzten Jahre dieser ungewöhnlichen Partnerschaft. Viele junge Gesichter blicken von der Leinwand in den Sitzungsraum, in dem Gäste und Gastgeber dicht gedrängt sitzen.

Besuch der Kadoorie-Schule und Diskussion mit Schülerinnen

Der Schüleraustausch zwischen der Justus-von-Liebig-Schule und der Kadoorie-Schule und die Jugendbegegnung in den Ferien sind die wichtigsten Pfeiler der Partnerschaft: Kurze Zeit später, beim Besuch in der Kadoorie-Schule, erfährt die Delegation aus Hannover auch, warum. Dort sitzen fünf junge Frauen, 17 und 18 Jahre alt, und erzählen von ihrem Aufenthalt in Deutschland im vergangenen Jahr. Ehe sie in Deutschland gewesen sei, habe ihr Wissen über das Land 1945 geendet – mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Beim Schüleraustausch hätten sie gemerkt, dass sie und die deutschen Teenager im Grunde ganz ähnlich sind, berichten die Mädchen. „Alle mögen Pizza!“ Schnell geht die Diskussion in andere Themen über. Ob sie der obligatorische Militärdienst – für Frauen 20 Monate, für Männer drei Jahre – nicht abschrecke? Die Mädchen schütteln den Kopf. „Ich will mein Land verteidigen“, sagt eine der Schülerinnen energisch.

Gastgeschenke und ihr Einsatz

Am Nachmittag, nach dem Essen, ein Spaziergang durch den Lavi-Wald. Hier hat die Region Hannover anlässlich der letzten beiden offiziellen Besuche Bäume gestiftet. Dieses Mal ist der symbolische Scheck, den Regionspräsident Hauke Jagau im Gepäck hat, für ein anderes Projekt gedacht: das Jordan River Village, eine Einrichtung, in der schwer kranke Kinder für eine Woche den Krankenhausalltag hinter sich lassen können. „Celebrate Life – Feiere das Leben“ steht an vielen Gebäuden als Leitspruch. Das Dorf ist eines von weltweit 16, die die Paul-Newman-Stiftung geschaffen hat, das einzige weltweit, das ganzjährig in Betrieb ist. Im Schwimmbad des Dorfes toben an diesem Nachmittag junge Menschen mit Behinderung. Jedem steht beim Helfer oder eine Helferin zur Seite – in der Mehrheit Schulabsolventen, die sich vor der Militärausbildung noch ein Jahr zusätzlich sozial engagieren wollen.

Besuch eines Unternehmens

Letzte Station des Tages: ein Saatgutunternehmen mit internationalen Kontakten, 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Über der Landschaft tront der Berg Tabor. Übersatt von Eindrücken geht es am späten Nachmittag zurück an den See Genezareth, wo die Gruppe drei Nächte ihr Quartier hat. Ob wohl gerade jemand über das Wasser läuft? Doch nein, am Ufer dümpeln nur die Ausflugsboote.

(veröffentlicht: 14.04.2015)

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