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Kommunalwahlen 2016

Start in die 4. Wahlperiode der Regionsversammlung

Am 15. November 2016 kommt die neue Regionsversammlung zur konstituierenden Sitzung zusammen. 41 der 85 Mitglieder sind neu gewählt worden.

Wahlergebnisse auf der Leinwand © Region Hannover

Mit Spannung werden die Wahlergebnisse zur Regionsversammlung erwartet

Die Wählerinnen und Wähler haben am 11. September 2016 entschieden: Die SPD ist in der Regionsversammlung nach Auszählung aller Stimmen mit 31,2 Prozent die stärkste Kraft, gefolgt von der CDU mit 29 Prozent. Der Wahlausschuss unter Vorsitz des Regionswahlleiters Jost Ruhe hat das Ergebnis der Wahl am 23. September 2016 einstimmig festgestellt. Damit ist es nun amtlich.

Die Sitzverteilung

zum Start der 4. Wahlperiode der Regionsversammlung:
•    SPD 26
•    CDU 24
•    Bündnis90/Die Grünen 12
•    AfD 9
•    FDP 5
•    Die Linke 4
•    Die Hannoveraner 2
•    Piraten 1
•    Die Partei 1
Darüber hinaus hat der Regionspräsident als 85. Mitglied eine Stimme.

Die Wahlbeteiligung

lag am 11. September 2016 bei 54,9 Prozent – 5,2 Prozentpunkte höher als bei der Regionswahl 2011. Es war zugleich die höchste Wahlbeteiligung in der Region bei einer Kommunalwahl seit Gründung der Region Hannover im Jahr 2001. Insgesamt 500.087 Menschen nutzen die Chance, ihre Stimme abzugeben. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Briefwähler: 102.658 Wählerinnen und Wähler nutzen diesen Weg, um ihre Stimme abzugeben - 21.368 mehr als 2011.

Stimmergebnisse einzelner Kandidatinnen und Kanditaten

Das beste Bewerberergebnis aller Kandidatinnen und Kandidaten zur Regionsversammlung erzielte die CDU-Abgeordnete Gabriela Kohlenberg aus Springe mit 7.024 Stimmen. Vier weitere CDU-Abgeordnete vereinigten ebenfalls mehr als 5.000 Stimmen auf sich: Bernward Schlossarek (5.595), Rainer Fredermann (5.550), Dr. Roland Zieseniß (5.493) und Manfred Wenzel (5.303). Mit 3.732 Stimmen erzielte der Laatzener Christoph Dreyer von der CDU das beste persönliche Ergebnis, das dennoch nicht zu einem Mandat in der Regionsversammlung reichte.
Von den gewählten Bewerbern hat Marina Sosseh von den Hannoveranern mit 314 Stimmen die wenigsten Bewerberstimmen erhalten. Das beste Bewerberergebnis aller Parteien und Wählergemeinschaften, die nicht in der Regionsversammlung vertreten sind, erhielt der Ronnenberger Torsten Jung von der Gemeinschaft Freier Wähler mit 1.125. Ebenfalls nicht mehr in der Regionsversammlung vertreten ist die bisherige stellvertretende Regionspräsidentin Angelika Walther von der SPD, obwohl sie in ihrem Wahlkreis mit 1.646 Stimmen das beste Ergebnis der dortigen SPD-Bewerber erzielte.
Die von den Parteien bestimmte Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten ist durch das Votum der Wählerinnen und Wählern an drei Stellen verändert worden: Jeweils vom dritten Listenplatz kommend haben Wolfgang Toboldt (SPD, Wahlbereich 08) mit 3.368 Stimmen, Eberhard Wicke (CDU, Wahlbereich 11) mit 4.950 Stimmen und Christina Schlicker (SPD, Wahlbereich 12) mit 2.880 Stimmen einen vor ihnen liegenden Parteifreund von einem Mandat verdrängt.

Insgesamt haben die Wählerinnen und Wähler

stärker als 2011 die Wahl der Listen der direkten Wahl der Bewerber vorgezogen: 66,6 % der Stimmen wurden auf die Listen abgegeben. 2011 waren es 63,6 %. Bei fast allen Parteien und Wählergemeinschaften überwog die Zahl der Listenstimmen die der Stimmen für einzelne Bewerber. Einzige Ausnahme: Bündnis C, das keine Sitze in der Regionsversammlung erringen konnte.

Wohnort und Herkunft der gewählten Abgeordneten

Die 84 nunmehr gewählten Abgeordneten stammen aus 19 der 21 Städte und Gemeinden der Region Hannover. Aus Pattensen und Wennigsen hat kein Kandidat den Sprung in die Versammlung geschafft. 37 Abgeordnete wohnen in der Landeshauptstadt Hannover. Der zweithäufigste Wohnsitz ist Wunstorf, in welchem sechs der künftigen Regionsabgeordneten wohnen.
82 der jetzt neu gewählten Abgeordneten haben einen deutschen Pass, zwei sind Staatsbürger eines anderen EU-Staats. Knapp die Hälfte, nämlich 41 Abgeordnete sind in der Region Hannover auch geboren worden. Fünf Abgeordnete sind im Ausland geboren.

Verhältnis Männer und Frauen unter den Abgeordneten

32 Mitglieder (38 %) sind Frauen. Die Grünen entsenden als einzige Partei mehr Frauen als Männer in die Regionsversammlung (7 von 12 Abgeordneten). Jeweils nur eine Frau wird sich in den künftigen Fraktionen von AfD, FDP, LINKEN und HANNOVERANERN wiederfinden. Weil die Fraktion der HANNOVERANER aber nur aus zwei Personen besteht, erreicht die Wählergemeinschaft dadurch aber einen Frauenanteil von 50 %.

Alter der Mandatsträgerinnen und -träger

Die Regionsversammlung hat zum Zeitpunkt der Wahl ein Durchschnittsalter von 51,8 Jahren. Die an Lebenserfahrung älteste Fraktion stellt die FDP, deren Mitglieder ein Durchschnittsalter von 63 Jahren haben. Die in dieser Hinsicht jüngste Fraktion wird die AfD bilden, die auf ein Durchschnittsalter von 46,1 Jahre kommt.
Jüngster Abgeordneter ist der hannoversche SPD-Mann Yanneck Pettau mit 21 Jahren. Die jüngste Abgeordnete wird mit 26 Jahren Jessica Kaußen aus Laatzen werden, die für die Linke angetreten ist. Den ältesten Abgeordneten stellt die CDU mit ihrem früheren Fraktionsvorsitzenden Eberhard Wicke aus Garbsen, der 72 Jahre alt ist. Die älteste Abgeordnete wird die 66 Jahre alte CDU-Abgeordnete Angelika Rohde aus Laatzen.

Ergebnisse

Die Ergebnisse auch der Gemeinde- und Ortsratswahlen in der Region Hannover im Einzelnen gibt es unter: