Kommunalwahlen 2021

Wie wird gewählt?

Dreimal drei Stimmen und einmal eine Stimme.

Wahl der Regionversammlung sowie des Rates und der Stadtbezirksräte der Landeshauptstadt Hannover

Dreimal drei Stimmen

Sofern Sie am 12. September 2021 für die Wahl der Regionsversammlung, die des Rates und des Stadtbezirksrates wahlberechtigt sind bzw. einen Antrag auf Briefwahl gestellt haben, erhalten Sie am Wahltag im Wahllokal oder bereits vorher mit den Briefwahlunterlagen bis zu drei Stimmzettel.

Jede*r Wählende hat für die Wahlen zur Regionsversammlung, zum Rat und Stadtbezirksrat drei Stimmen. Das bedeutet, dass Sie auf diesen drei Stimmzetteln jeweils maximal drei Kreuze machen dürfen.

Stimmenverteilung

Sie als Wähler*in haben bei der Kommunalwahl die Möglichkeit, alle drei Stimmen einem Wahlvorschlag (Partei, Wählergruppe, Einzelwahlvorschlag) auf dem Stimmzettel zu geben (kumulieren).

Des Weiteren können Sie Ihre drei Stimmen auf verschiedene Wahlvorschläge bzw. auf verschiedene Bewerber*innen eines oder mehrerer Wahlvorschläge „verteilen“ (panaschieren).

Wichtig ist grundsätzlich, dass nicht mehr als drei Kreuze von Ihnen gesetzt werden, damit der Stimmzettel seine Gültigkeit nicht verliert.

Zur Berechnung der Sitzverteilung in der Regionsversammlung , im Rat und den Stadtbezirksräten werden jeweils alle Stimmen der entsprechenden Wahl zusammengezählt, die für einen Wahlvorschlag als Liste sowie die Bewerber*innen eines Wahlvorschlags abgegeben worden sind. Da es im niedersächsischen Kommunalwahlrecht keine Fünf-Prozent-Hürde gibt, zählt jede Stimme und es kommt nicht unbedingt auf die Reihenfolge der von den Parteien oder Wählergruppen vorgegebenen Kandidat*innen an.

Wahl des Regionspräsidenten oder der Regionspräsidentin

Eine Stimme zu vergeben

Sofern Sie am 12. September 2021 zur Wahl des Regionspräsidenten oder der Regionspräsiedntin wahlberechtigt sind bzw. einen Antrag auf Briefwahl gestellt haben erhalten Sie am Wahltag im Wahllokal oder bereits vorher mit den Briefwahlunterlagen einen Stimmzettel für die Wahl der neuen Regionsspitze.
Es handelt sich bei hierbei um eine Direktwahl. Jede*r Wählende hat somit eine Stimme zu vergeben. Dieses Wahlrecht darf nur einmal und persönlich ausgeübt werden.
Es bedeutet, dass auf dem Stimmzettel maximal ein Kreuz gemacht werden darf und zwar bei einem*r der dort aufgeführten Bewerber*innen.
Wenn einer der Kandidat*innen es nicht schafft bei der Hauptwahl mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich zu vereinen, findet am 26. September 2021 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidat*innen statt, die die meisten Stimmen erhalten haben.