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Hannover hat gewählt: Rot-Grüne Mehrheit bestätigt

Hannover hat einen neuen Rat gewählt. Bei den Kommunalwahlen ist am Sonntag die rot-grüne Mehrheit im Rat der Stadt bestätigt worden.

Rathaus bei Nacht

Hannover hat einen neuen Rat gewählt. Bei den Kommunalwahlen ist am Sonntag die rot-grüne Mehrheit im Rat der Landeshauptstadt bestätigt worden. Zugleich wird der neue Rat bunter. Künftig sind acht Parteien im Kommunalparlament vertreten.  Der Abwärtstrend bei der Wahlbeteiligung ist gestoppt. Am Sonntag gingen erstmals seit vielen Jahren wieder mehr Menschen zur Wahl.

Stärkste Fraktion wird trotz Verlusten erneut mit großem Abstand die SPD, die auf 37 Prozent (2006: 41 Prozent)  kommt und damit voraussichtlich 24 (bisher 26) Sitze im neuen Rat erhält. Zweistärkste Kraft bleibt die CDU, die mehr als fünf Prozentpunkt verlor und mit 25,2 Prozent (2006: 30,8 Prozent) künftig 16 (bisher 20) Ratsmandate haben wird.

Grüne mit stärksten Zugewinnen

Die stärksten Zugewinne haben die Grünen, die  21,5 Prozent (2006: 13,6) der Stimmen erhielten und damit 14 (bisher 9) Mandate erreichen dürften. Die FDP dagegen büßte mehr als die Hälfte ihrer Stimmen ein. Mit 2,7 Prozent (2006: 6,6 ) werden die Liberalen voraussichtlich nur noch mit zwei (bisher vier) Ratsleuten vertreten sein. Die Linke kommt mit leichten Verlusten auf 4,3 Prozent (2006: 4,6) und wird erneut drei Mandate erringen. Voraussichtlich erneut mit einem Mandat ist mit  1,7 Prozent die Wählervereinigung „Wir für Hannover“ (WfH) vertreten.

Piraten und Hannoveraner neu im Rat

Mit  je zwei Mandaten ziehen die Piratenpartei und die Hannoveraner neu in den Rat ein. Die Piratenpartei kommt auf Anhieb auf 3,5 Prozent, die Hannoveraner erreichen 3,3 Prozent.   

Wahlbeteiligung leicht gestiegen

Bei der Wahlbeteiligung ist der seit zahllosen Wahlen anhaltende Abwärtstrend gestoppt worden. Sie liegt mit 44,6 Prozent über dem absoluten Tiefststand von 2006 (42,8). Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, der selbst bei diesen Kommunalwahlen nicht zur Wahl stand, freute sich nicht nur für seine Partei, die SPD. „Dass die Wahlbeteiligung endlich einmal wieder gestiegen ist, ist für mich persönlich das schönste Ergebnis dieser Wahl“, sagte er am Wahlabend.

 

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