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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Abwehrender Brand- und Gefahrenschutz

Im Bereich 37.2 werden die Aufgaben des abwehrenden Brand- und Gefahrenschutzes sowie des operativen Rettungsdienstes wahrgenommen, d.h., das eigentliche Einsatzgeschehen bewältigt. Dies geschieht vordergründig durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswachen (FRW) 1 bis 5. Je nach Art und Umfang des Einsatzes ergänzen sich bei der Einsatzbewältigung die hauptberuflichen Kräfte und die ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

Zur Aufgabenwahrnehmung verfügen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über eine der jeweiligen Laufbahngruppe entsprechende feuerwehrtechnische Qualifikation und für die Notfallrettung über die Ausbildung zum bzw. zur Notfallsanitäter/in bzw. Rettungsassistent/in. Jede Feuer- und Rettungswache verfügt über einen Löschzug, der aus einem Einsatzleitfahrzeug, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen und einem Drehleiterfahrzeug besteht. Für die Notfallrettung sind in jeder Feuer- und Rettungswache mindestens zwei Rettungswagen rund um die Uhr besetzt. Darüber hinaus besetzen die Feuer- und Rettungswachen fünf Notarzteinsatzfahrzeuge an verschiedenen Notfallkrankenhäusern im Stadtgebiet. Über diese Grundtätigkeiten hinausgehend wurden die Einsatzkräfte für Spezialeinsätze, wie beispielsweise der Höhenrettung, Wasserrettung, Tierrettung, Tunnelrettung, ABC-Gefahrenabwehr, schweren technischen Hilfeleistung sowie eines Massenanfalls von Verletzten spezifisch weitergebildet.

Eine systematische Vorbereitung auf spezielle Einsatzarten und Großeinsätze erfolgt durch die Einsatzplanung, die auch für die ordnungsbehördliche Planung und Organisation von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen zuständig ist. Dem Bereich obliegt zudem die Durchführung von Brandsicherheitswachdiensten bei größeren Veranstaltungen, in Versammlungsstätten sowie bei besonderen Ereignissen.