Gefahren­erforschung und -beseitigung bei der Feuerwehr

Kampf­mittel­beseitigung in der Landes­haupt­stadt

Die Kampfmittelbeseitigung ist im Land Niedersachsen eine Aufgabe der Gemeinden. Diese werden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) in ihren Aufgaben unterstützt. In der Landeshauptstadt Hannover liegt die Zuständigkeit für die Gefahrenerforschung und -beseitigung im Fachbereich Feuerwehr.

Die Landeshauptstadt Hannover war während des Zweiten Weltkrieges ein bevorzugtes Angriffsziel. Mehr als 23.000 Tonnen Bomben sollen bei rund 129 Angriffen über Hannover abgeworfen worden sein. Nicht alle Kampfmittel (empirisch ca. 10 %) sind explodiert und stellen eine mögliche Gefahr dar. Bisherige Kampfmittelfunde haben deutlich aufgezeigt, dass die Sprengmittel ihre Brisanz nicht eingebüßt haben. Es ist davon auszugehen, dass noch zahlreiche Verdachtspunkte über das gesamte Stadtgebiet von Hannover verteilt sind.

Im Juni 2017 erfolgte der Beschluss der Ratsversammlung, eine systematische flächendeckende Suche nach Kampfmitteln auf Grund des unkalkulierbaren Risikos für die Bevölkerung durch die Landeshauptstadt Hannover fortzusetzen. Das Land Niedersachsen hatte zum 02.01.2012 das Landesräumprogramm als Amtshilfe für die Gefahrenabwehrbehörden eingestellt. Im Ergebnis wurde auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Hannover nicht präventiv nach Kampfmitteln gesucht. Die Maßnahmen beschränken sich auf Vorgaben im bauordnungsrechtlichen Verfahren bzw. auf Spontanfunde.

Ziel ist es, zukünftig die Belastung für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und pro Jahr bis zu vier (exklusiv der spontanen Funde) geplante Kampfmittelbeseitigungen, disloziert auf das Stadtgebiet, durchzuführen.Hier finden Sie die Beschlussdrucksache "Kampfmittelbeseitigung - Gefahrenerforschung, Kampfmittelräumung und Kostenlastverteilung"....

Luftbildaufnahme nach einem Bomberangriff im Zweiten Weltkrieg.

Bitte beachten Sie:

Zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet der Region Hannover wurde am 25.11.2020 die "Zweite Allgemeinverfügung der Region Hannover" über die Untersagung des Beginns von Baumaßnahmen sowie der Stilllegung von bereits begonnenen Baumaßnahmen bei möglichen Kampfmittelfunden und Kampfmittelverdachtspunkten veröffentlicht. Hier gibt es weitere Informationen...

Wichtige Informationen

Alle Downloads im Überblick

Hier finden Sie Flyer und Vorlagen zum Downloaden

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Bei Fragen und für Auskünfte

Ansprechpartner für Kampfmittel und deren Beseitigung

Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen das Sachgebiet 37.26 – Sondereinsatzplanung und Kampfmittelbeseitigung zur Verfügung.

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Vorsicht bei Munitionsfunden

Verhalten bei Kampfmittelfunden

Kampfmittel verlieren im Laufe der Jahre nicht an Gefährlichkeit! Alter und Korrosionseinwirkung können die Gefährlichkeit von Fundmunition sogar noch erh...

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Maßnahmen bei Kampfmittelfunden

Kampfmittelbeseitigungen und Evakuierungen

Die Landeshauptstadt Hannover ist als Gefahrenabwehrbehörde verantwortlich für die Kampfmittelbeseitigung im Stadtgebiet. Der Fachbereich Feuerwehr ist al...

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Risikoeinschätzung auf Basis von Luftbildauswertungen

Verdachtsflächen und Bauvorhaben

Bei sämtlichen Erdarbeiten in kampfmittelverdächtigen Flächen besteht - unabhängig von deren Genehmigungspflicht - das (Rest-) Risiko, auf ein Kampfmittel...

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

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Ablauf der Gefahrenerforschung und -beseitigung

Blindgängerverdachtspunkte und Sondierungen

Der Ablauf von der Gefahrenerforschung über einen Kampfmittelverdacht bis zur Entschärfung oder möglichen Sprengung. Hier finden Sie auch den Flyer mit al...

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Hinweise für Geschädigte

Verfahrensweisen bei Schäden infolge einer Sprengung

Bei einem Fund von Bombenblindgängern müssen diese vor Ort entschärft oder gesprengt werden, da ein Transport der Bombe mit intakten Zünder zu gefährlich...

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Kampfmittelbeseitigungen und Evakuierungen

Berichte zu Kampfmittelbeseitigungen in der Landeshauptstadt

Hier finden Sie die Berichterstattung über die Kampfmittelbeseitigungen in der Landeshauptstadt.

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