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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Maßnahmen bei Kampfmittelfunden

Kampfmittelbeseitigungen und Evakuierungen

Die Landeshauptstadt Hannover ist als Gefahrenabwehrbehörde verantwortlich für die Kampfmittelbeseitigung im Stadtgebiet. Der Fachbereich Feuerwehr ist als zuständige Stelle der Stadtverwaltung bestrebt, die Unannehmlichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger, die Firmen und den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

Evakuierungsradius für eine Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme. © LHH-Geoinformation

Evakuierungsradius für eine Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme.

Grundsätzlich wird bei planbaren Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen versucht , mehrere Blindgängerverdachtspunkte an einem Termin freizulegen. Neben diesen planbaren Kampfmittelbeseitigungen kann es darüber hinaus jedoch jederzeit zu sogenannten Akutfunden kommen. Diese meist freigelegten und womöglich bewegten Kampfmittel müssen unverzüglich entschärft oder ggf. auch gesprengt werden. Dabei ist die Rücksichtnahme auf Wochentag oder Tageszeit nicht möglich.

Bevölkerungsinformation

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @hannover mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die betroffene Bevölkerung in einem Sicherheitsbereich wird zusätzlich über die Warn-App KATWARN informiert. Bei Evakuierungen wird ein Bürgertelefon geschaltet. Die Betriebszeiten werden bei Bedarf kurzfristig über die oben genannten Informationskanäle veröffentlicht. Das Bürgertelefon ist unter folgender Nummer zu erreichen: 0800-731 31 31.

Bei planbaren Maßnahmen mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf wird die Bevölkerung rechtzeitig über eine mehrsprachige Postwurfsendung in Kenntnis gesetzt.

Betreuung und Transport

Für die betroffene Bevölkerung werden Betreuungsstellen sowie Transportunterstützungen in Form von Bussen und Rettungsdienstfahrzeugen vorgehalten. Dabei bilden die Evakuierungen von Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern stets einen besonderen Schwerpunkt. Gehbehinderte Personen können bei Evakuierungen einen Krankentransport unter der Telefonnummer 19222 anfordern. Bitte beachten Sie auch, dass der öffentliche Personennahverkehr im Rahmen der Kampfmittelbeseitigung nur eingeschränkt zur Verfügung steht!

Weitere Informationen und Hinweise:

Die mögliche Entschärfung von Fliegerbomben kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie voraussichtlich erst am Abend in Ihre Wohnung zurückkehren können. Informieren Sie gegebenenfalls Verwandte und Freunde über Ihre Abwesenheit. Nehmen Sie daher bitte unbedingt die für Sie notwendigen Dinge, wie beispielsweise Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mit. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme.

Bitte überprüfen Sie vor dem Verlassen Ihrer Wohnung, dass Elektro- und Gasgeräte (z.B. Herd, Ofen oder Bügeleisen) ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen sind. Lassen Sie keine brennenden Kerzen in Ihrer Wohnung zurück.