Kampfmittelbeseitigung

Granaten in Hannover-Bothfeld entschärft

Auf einem Feld in der Straße „Am Alten Gehäge“ wurden am Donnerstagnachmittag, 19. Januar, zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Kampfmittel konnten am Abend erfolgreich gesprengt werden. Die Räumungsmaßnahme verlief ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt waren 227 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Die Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg waren bei Arbeiten auf einem Feld der städtischen Baumschule am Donnerstagnachmittag gefunden worden. Aus Sicherheitsgründen erfolgte eine Sprengung der Kampfmittel vor Ort. Für die erforderliche Sprengung war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 300 Metern um den Fundort einzurichten. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 850 Bürger*innen in Bothfeld. 

Feuerwehrchef lobt Kooperation

Gegen 19:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei auch Lautsprecherwagen der Feuerwehr zur Information der Bevölkerung zum Einsatz kamen. Um 20:35 Uhr konnten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet melden. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes leitete umgehend eine Sprengung ein. Die betroffenen Bewohner*innen konnten bereits um 20:40 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. „Auch dank der guten Mitarbeit und Kooperation der Anwohnerinnen und Anwohner war eine Sprengung bereits rund 100 Minuten nach Start der Räumung möglich. Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften“, betonte Hannovers Feuerwehrchef Christoph Bahlmann.

Insgesamt suchten 54 Bürger*innen die Betreuungsstellen in der IGS Bothfeld auf. Beim Servicetelefon für Bürger*innen gingen bis 21:00 Uhr 50 Anrufe ein. Insgesamt waren 227 Einsatzkräfte von Feuerwehr Polizei, Hilfsorganisationen und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen im Einsatz.